von Matthias Gronwald, 03.06.2008

Anforderungen und Umsetzung – Ein Erfahrungsbericht: Handy-Shop mit TYPO3

Aus dem
t3n Magazin Nr. 12

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Alternativ dazu gab es noch die Möglichkeit der Nutzung eigener Konfigurationsdateien in Verbindung mit einem eigenen Backend-Modul zur Konfiguration des Shop-Frontends. Die Nachteile der beiden vorher genannten Ansätze gibt es bei dieser Variante zwar nicht, allerdings ist es auch der aufwändigste Ansatz.

Die Wiederentdeckung des Constant-Editors

Letztendlich entschied sich Votum media für eine Nutzung der TYPO3-eigenen Möglichkeiten. Die Lösung war eine Kombination aus der Nutzung der zentralen TYPO3-Konfigurationsdatei und des selten genutzten Constant-Editors im Backend. Damit wurde versucht, sämtliche Frontend- und Template-spezifischen Konfigurationen über TS-Constants abzubilden. Es lassen sich sämtliche Einstellungen komfortabel über den Constant-Editor anpassen. Die Konfiguration des Backends und der Kommunikation mit dem zugrunde liegenden Shop-Framework erfolgt dagegen ausschließlich in der zentralen TYPO3-Konfigurationsdatei, wobei einige wesentliche Parameter auch direkt über Formularfelder im Backend gesetzt werden können. So lassen sich beispielsweise die URLs der angesprochenen Services sowie Logging- und Debugging-Funktionen in der Konfiguration der zentralen Service-Extension im Extension-Manager verwalten. Die gesetzten Werte werden direkt in die zentrale TYPO3-Konfigurationsdatei übernommen.

Mit TYPO3 im Frontend entstand eine moderne und ansprechende E-Commerce-Lösung.

Mit im Frontend entstand eine moderne und ansprechende E-Commerce-Lösung.

Zentrale Extension erleichtert Fehlersuche

Zur Abbildung der speziellen Anforderungen war die Entwicklung von acht eigenen Extensions nötig, die für die Darstellung des Shops und die Kommunikation mit dem Backend zuständig sind. Die systemeigene PHP-Client-API wurde in einer eigenen Service-Extension gekapselt, die sämtliche Shop-Funktionen für alle anderen Extensions zur Verfügung stellt. Im Verlauf des Projekts ermöglichte dieser Ansatz eine effiziente Entwicklung: Eine Reihe von kleineren Änderungen an der Client-API konnten direkt mit der zentralen Service-Extension abgefangen werden.

Mit der Zeit entwickelte sich aus dieser Extension das Herzstück des gesamten Frontends, das neben einer umfangreichen Klassenbibliothek noch mächtige Funktionen für das Debugging und die Performance-Messungen enthält. Die schnelle Eingrenzung von Fehlern auf das verursachende System kam nicht nur den Entwicklern von Votum media, sondern letztendlich auch den Entwicklern auf Kundenseite bei der Optimierung des Gesamtsystems zugute. Neben den umfangreichen Extensions für die Katalogdarstellung und den Bestellprozess sind ein Handy-Vergleich und ein Tarifberater weitere Highlights des Systems.

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