von Matthias Gronwald, 03.06.2008

Anforderungen und Umsetzung – Ein Erfahrungsbericht: Handy-Shop mit TYPO3

Aus dem
t3n Magazin Nr. 12

Jetzt kaufen

Mehrere zehntausend Seiten aus dem Cache

Die Basis für eine gute Performance des Shops auch bei hoher Last bildet neben der flexibel skalierbaren Serverarchitektur der Frontend-Cache. Ein ungecacheter Aufruf einer Produktdetailseite benötigt aufgrund der Komplexität der Shop-Architektur zwischen einer und drei Sekunden. Deshalb soll ein Shop-Kunde idealerweise immer eine gecachete Seite geliefert bekommen, deren Aufruf lediglich 100 bis 200 Millisekunden dauert.

Redaktionelle Updates werden lediglich einige Male im Monat zu besucherarmen Zeiten durchgeführt. Nach jedem erfolgten Update wird ein Ruby-Skript als Crawler angestoßen, das den Frontend-Cache komplett wiederaufbaut.

Die vom Crawler zu durchlaufende Seitenanzahl ist dabei nicht zu unterschätzen. Bei drei Farbvarianten und sechs möglichen Netzanbietern mit zum Teil mehr als 30 verschiedenen Tarifen ergeben sich pro Handy weit über 500 verschiedene Produktdetailseiten für ein einzelnes Gerät. Insgesamt kommen bei ungefähr 60 angebotenen Mobiltelefonen mehrere 10.000 Seiten zusammen.

Fazit

In diesem Projekt wurde deutlich, dass als CMS und grundsolides Web-Framework seine Stärken im Bereich hochwertiger und komplexer E-Commerce-Plattformen ausspielen kann. Die Vorzüge von Features wie dem Constant-Editor, dem performanten Frontend-Caching und den verschiedenen Arten von Extensions zeigen sich gerade in größeren Projekten. Mit der nahtlosen Integration von TYPO3 in eine serviceorientierte Anwendungsarchitektur ist die Umsetzung eines modernen, anwenderfreundlichen und sicheren Shop-Frontends gelungen.

Weitere Artikel zu E-Commerce, Mobile Commerce und TYPO3



Empfohlene Produkte

Seite:  1 2 3 4

Empfohlene Artikel