Neuros OSD: Linux-Media-Center
Der amerikanische Hersteller Neuros vertreibt mit seinem Produkt Neuros OSD eine auf Linux basierende Media-Center-Box. Das Gerät verfügt auf der einen Seite über einen USB-Anschluss, zwei Kartenleser (Memory Stick, Compact Flash, SD, MMC) und einen LAN-Anschluss. Auf der anderen Seite befindet sich neben den Aus- und Eingängen für Audio und Video ein LAN-Anschluss. Ein roter Knopf auf der Fernbedienung aktiviert das Aufnahme-Menü, das den Anwender mit vordefinierte Konfigurationen, etwa für Zielgeräte wie Playstation Portable oder iPod, unterstützt. Bis auf einige Ausnahmen, etwa spezielle Kernel-Module für den Onboard-AV-Chip, sind alle Komponenten Open Source. Für die Weiterentwicklung des Source-Codes hat Neuros ein spezielles Entwicklerportal eingerichtet. Testberichten zufolge kämpft die 230 Gramm schwere Media-Center-Box noch mit einigen Kinderkrankheiten, etwa bei der Aufnahme im Widescreen-Format oder der Bild-Ton-Synchronisation. In Amerika wird Neuros OSD für rund 230 US-Dollar verkauft, in Europa ist das Gerät bislang noch nicht erhältlich. http://www.neurosaudio.com
1HE SuperMicro: Platzsparender 19"-Server
Der 1HE SuperMicro von Thomas-Krenn wird mit einer Einbautiefe von nur 36 cm seinem Namen gerecht. Bei den Ausstattungsmöglichkeiten braucht er sich jedoch nicht zu verstecken. Das System kann mit bis zu 8.192 MB ECC-Speicher, zwei 500 GB SATAII Festplatten, Intel Core 2 Duo Prozessor und einer PCI-X oder PCI-Express Karte ausgestattet werden. Auf dem Mainboard sind zwei PCI-Express Gigabit-Netzwerkkarten, ein SATA RAID-Controller und eine ATI-Grafikkarte integriert. Zukunftssicher ist die Verwendung der Core 2 Duo Prozessoren, damit auch vollvirtualisierte Gäste ohne angepassten Kernel unter XEN möglich sind. Das System wird mit vorinstalliertem Debian Linux ausgeliefert. Um ein eigenes Betriebssystem zu installieren, benötigt man ein externes Laufwerk oder einen TFTP-Server, der ein Betriebsystem über das Netzwerk bootet. Das Gerät bietet in der Grundkonfiguration für rund 670 Euro einen Intel Celeron D 331 mit 2,66 GHz, 256 MB ECC Arbeitsspeicher und eine 160 GB SATA Festplatte. http://www.thomas-krenn.com






