von Jan Tißler, 02.12.2008

Hardware-News

Aus dem
t3n Magazin Nr. 14

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Aranto: Open-Source-Thin-Clients

dms a27524fc291c34bc625d8050f1044123Unter der Marke „aranto“ bietet die Levigo Systems GmbH aus Baden-Württemberg Thin-Client-Systeme auf Basis von Open Source. Die Arbeitsplatzrechner selbst sind spartanisch ausgestattet, haben beispielsweise keinen eigenen Festspeicher und als Hauptprozessor eine C7-CPU von Via, die in ähnlicher Form in Netbooks zum Einsatz kommt. Dafür benötigen sie keinerlei Lüfter und sind damit praktisch geräuschlos. Die Hauptarbeit leistet stattdessen ein zentraler Server. Der Administrator kann beispielsweise bestimmen, welche Programme und Rechte die Clients haben. Bei den Thin-Clients von aranto kommt ein abgewandeltes Ubuntu Linux als Betriebssystem zum Einsatz. Die Management-Software läuft wiederum auf Java. Unter openthinclient.org findet sich dieses Paket aus der Software für Client und Server sowie fürs Management zum freien Download, veröffentlicht unter der GNU GPL. Die Software-Suite von aranto beinhaltet darüber hinaus lizenzkostenfreie Programme wie OpenOffice.org, Firefox, Thunderbird oder den Mediaplayer VLC.

http://aranto.com/de

iKit Micro-Laptop: Linux im Handyformat

dms b6219f4cac9db8a956f97dc8bbe9b9cdOb die Welt auf iKit gewartet hat, ist nicht bekannt, aber jetzt ist es da: ein Linux-Laptop im Handyformat. Man mag es kaum glauben, aber dieses Sub-Subnotebook bietet tatsächlich einen Browser sowie E-Mail und Instant Messaging. Zum Tippen gibt es eine kleine Tastatur im QWERTY-Layout. Ins Internet kommt das Laptöpchen entweder per WLAN oder indem es sich per Bluetooth mit einem Handy verbindet. Dritte Möglichkeit: einen Stick für mobiles Internet per USB anschließen. Selbst Multimedia steckt im kleinen Gehäuse von gerade einmal 9,5 x 6,5 x 1,6 Zentimetern (B x T x H): Musik- und Videoplayer sind vorhanden und lassen sich über eigene Tasten auf Knopfdruck aktivieren. Eine Webcam lässt sogar Videotelefonie zu. Der Bildschirm misst 2,8 Zoll in der Diagonale und bietet eine Auflösung von 320x200 Pixeln. Der Arbeitsspeicher fasst gerade einmal 64 MB. Ein entsprechender Slot nimmt Micro-SD-Karten bis zu 8 GB auf. Im Gegensatz zu sonstigen Gepflogenheiten ist beim iKit auch der Preis klein: 130 Euro peilt der Hersteller Imovio an. Als Zielgruppe sieht er jene, denen Smartphone oder Netbook zu teuer sind.

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