Die zweite Entscheidung, die Sie neben der Größe des Pakets treffen müssen: Wer übernimmt die Verwaltung des Servers – der Hoster (Managed) oder Sie selbst (Root). Im Fall unseres Problemszenarios wären Sie bei einem Root-Server auf sich gestellt und müssten die Einstellung selbst ändern. Mit dem entsprechenden Know-how geht das sicherlich schneller, als auf den Hoster zu warten. Dafür müssen Sie auf Hilfe im Normalfall verzichten.

Root-Server sind grundsätzlich deutlich günstiger. Das erkauft man sich allerdings mit einigem Arbeitsaufwand beim Aktualisieren sowie der fehlenden Unterstützung für Betreuung und Konfiguration der Basisumgebung. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Managed-Variante, da Root-Server sich stark über den Preis und weniger über die Hoster-Leistung definieren.

Reseller: Risiken und Potenziale
Die Wahl eines kleineren Hosters als Partner hat vor allem für freiberufliche Webdesigner oder Webagenturen einige Vorteile. Meist ist schnell ein kompetenter Ansprechpartner gefunden. Telefonischer Support ist meist selbstverständlich und auf individuelle Wünsche kann gut eingegangen werden. Genau hinsehen sollte man allerdings bei Resellern, die nur selbst bei einem anderen Hoster Root-Server gemietet haben. Ein Hoster, der nicht selbst Kontrolle über seine Plätze im Rechenzentrum hat, kann beispielsweise nicht einfach die Maschine neu booten oder schnell eine Festplatte austauschen. Auch das Know-how ist bei solchen Angeboten mitunter beschränkt. Deswegen sollten Sie sich auf jeden Fall vom Hoster bestätigen lassen, wo seine Server stehen und dass er sie direkt verwaltet.
Viele Hoster bieten keine Managed Server an und sind daher nicht in der Matrix zu diesem Artikel vertreten. Hoster wie Domainbox, Variomedia, Alfahosting, webhoster.de und viele andere bieten dafür aber spezielle Webspace-Pakete für Reseller an. Diesen widmen wir uns in T3N Nr. 15 mit einem Artikel und einer Anbieterübersicht.

Konfiguration und Einstellungen

Bei verwalteten virtuellen oder dedizierten Servern bietet der Hoster seinen Kunden in der Regel eine Konfigurationsoberfläche. Dies kann eine Eigenentwicklung sein; Hetzner hat beispielsweise mit konsoleH eine Anwendung, die viele Funktionen, beginnend mit dem Bestellprozess, abbildet. 1und1 als einer der Großen hat ebenfalls eine Eigenentwicklung im Einsatz. Andere Hoster setzen auf die bekannten Software-Oberflächen Plesk oder Confixx. Und auch im Open-Source-Bereich gibt es Alternativen wie SysCP oder VHCS.

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4 Antworten

  1. von ravid 07.04.2009 (16:11Uhr) 1.

    please publish the matrix table with the different hosting companies.

  2. von Norman 23.06.2009 (16:18Uhr) 2.

    Wo ist denn die Tabelle?

  3. von Jan Christe 03.07.2009 (14:05Uhr) 3.

    Hi ravid und Norman,

    ich habe die Tabelle soeben als PDF eingebunden. Ihr erreicht sie über einen Link am Ende des Artikels.

  4. von Norman 06.07.2009 (18:48Uhr) 4.

    Super. danke Dir. Hatte aber doch noch das Magazin gefunden :)

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