Tipps zur Provider-Wahl bei professionellem Server-Hosting
Hosting für Profis

Tobias Hauser, Stefan Neufeind, t3n Nr. 14 (12/2008) | 4 Kommentare |  |  Teilen

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Wie gut ein Hoster ist, merkt man zum ersten Mal, wenn man ihn wirklich braucht: Dieser Satz enthält sicher viel Wahres. Für Profis ist es aber ebenso wichtig, ausreichend Kontrolle über den eigenen Webspace zu haben. Dieser Artikel erläutert die wichtigsten Kriterien bei der Hoster-Wahl und gibt einen Überblick über Hosting-Angebote im Bereich „Managed Server“.

Freitagabend, 20.30 Uhr. Eigentlich sollte die Website ja schon Mittags live gehen. Nun gut, Verschiebungen sind normal. Aber leider startet die erste Aktion am Samstag und Fernsehwerbung ist auch schon gebucht. Macht nichts, jetzt ist alles fertig, auf dem Testserver klappt es einwandfrei und der Chefentwickler startet das FTP-Programm, um die Daten auf den Webspace zu schieben.

Was jetzt folgt, können Sie sich vorstellen: Ein Problem – sei es eine abweichende PHP-Konfiguration, ein notwendiges Update oder ein Timeout beim Befüllen der Datenbank. Wenn Ihr Hoster in dieser Situation helfen kann, haben Sie einen guten erwischt. Zugegeben, diese Art des Lastminute-Supports ist nicht selbstverständlich und bei immer günstiger werdenden Paketen auch nicht zu erwarten. Zudem findet man so eine Leistung in der Regel nicht in den umfangreichen Leistungsbeschreibungen auf den Websites der Hoster – auch unsere Tabelle mit Angeboten im Bereich „Managed Server“ zeigt nicht, ob schnell ein Ansprechpartner zur Verfügung steht, der auch ausreichend Ahnung hat.

Dennoch, auch für Extremfälle können Sie bis zu einem gewissen Grad vorsorgen: Die erste Frage ist, ob Ihr Hoster überhaupt telefonischen Support bietet und welche Reaktionszeit er Ihnen zugesteht. Als nächstes sollten Sie nicht auf das günstigste Webspace-Paket oder auf den günstigsten nicht vom Hoster verwalteten Server setzen. Damit haben Sie meist besseren Support und erhalten mehr Möglichkeiten.

Für gehobene Ansprüche bietet sich der eigene (dedizierte) Server an. Erfordert ein Projekt nicht ganz so viel Power, reicht auch ein virtueller Server aus. Wer selbst als Hoster auftreten und Webspace-Pakete vermieten möchte, setzt auf einen Reseller-Server – den allerdings nicht alle Hoster anbieten (mehr zu Reseller-Hosting-Angeboten in T3N Nr. 15). Auch virtuelle Server sind nicht bei jedem Hoster zu finden.

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4 Antworten zu “Tipps zur Provider-Wahl bei professionellem Server-Hosting: Hosting für Profis”

  1. #1 ravid

    please publish the matrix table with the different hosting companies.

  2. #2 Norman

    Wo ist denn die Tabelle?

  3. #3 stimpmania

    Hi ravid und Norman,

    ich habe die Tabelle soeben als PDF eingebunden. Ihr erreicht sie über einen Link am Ende des Artikels.

  4. #4 Norman

    Super. danke Dir. Hatte aber doch noch das Magazin gefunden :)

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