Administration leicht gemacht

Die Basis der IT-Infrastruktur bildet das so genannte „bitkit|FRAMEWORK“ – eine für den Einsatz als Kommunikationsserver optimierte Ubuntu-Distribution inklusive Exim-Mailserver [10], die frei heruntergeladen werden kann [11]. Das Framework integriert verschiedene Open-Source-Anwendungen sowie einen MySQL- und PostgreSQL-Server. Zarafa kommt in der für den Einsatz auf dem Server optimierten Variante „bitkit|ZARAFA“ (kostenlos erhältlich) zum Einsatz, die sich sowohl mit der kostenlosen Community-Edition, als auch mit der kommerziellen Version von Zarafa nutzen lässt. Die Community Edition beinhaltet maximal drei Outlook-Benutzer bei unbegrenzter Nutzeranzahl über Webaccess/Mailclients und enthält nicht den Multi-User-Kalender und keinen Support.

Das Webinterface des Kommunikationsservers bietet eine einfache Administration für mehrere unterschiedliche Anwendungen. Die Benutzerauthentifizierung erfolgt mit dem Protokoll LDAP. Eine Anbindung an Windows-Netzwerke ist durch einen Active-Directory-Dienst gewährleistet.

Auf der gleichen Appliance und mit gleichem Unterbau dient „bitkit|FAX“ auf HylaFAX-Basis [12] als Faxserver. Mit diesem können Mitarbeiter Faxe komfortabel per E-Mail versenden und empfangen. Die Einbindung des firmeneigenen Briefpapiers und viele weitere Funktionen sorgen für die professionelle Kommunikation per Fax.

Das Dashboard in der Weboberfläche des Astaro Security Gateways liefert dem Administrator alle Infos, die er über den Sicherheitsstatus seines Netzwerks wissen muss.
Das Dashboard in der Weboberfläche des Astaro Security Gateways liefert dem Administrator alle Infos, die er über den Sicherheitsstatus seines Netzwerks wissen muss.

Mit Sicherheit geschützt

Da die Unternehmens-IT nicht ohne entsprechenden Schutz auskommt, finden Firewall, Web- und Mailfilter auf der ASG-120-Appliance von Astaro [13] Anwendung, um das Firmennetz vor eindringender Malware über das Internet oder per E-Mail zu schützen. Die Komplettlösung auf Open-Source-Basis für maximal 50 Benutzer scannt bis zu 30.000 E-Mails pro Stunde und legt diese bei Spam- oder Virenverdacht im Quarantänespeicher ab. Die Firewall verfügt über einen Durchsatz von bis zu 200 Mbps und schützt bis zu 90.000 gleichzeitige Internetverbindungen.

Desktop-Lösung und Fazit

Um die Anwender im Desktop-Bereich mit vertrauten Mitteln arbeiten zu lassen und wegen diverser Fachanwendungen, werden zurzeit noch Windows-Desktops eingesetzt. Diese sind jedoch mit den freien Lösungen OpenOffice, Thunderbird, Firefox sowie mit Fachanwendungen ausgestattet, die auf einen separaten Server zugreifen.

Auch in Zukunft wird das Ingenieurbüro auf setzen: Zurzeit ist die Integration des Dokumenten-Management-Systems von Alfresco [14] in Planung.

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Links und Literatur

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2 Antworten

  1. von Open Source: Ingenieurbüro setzt bei IT… 12.04.2010 (09:27Uhr) 1.

    [...] der IT-Infrastruktur eines Ingenieurbüros, das ausschließlich auf Open-Source-Lösungen setzt. Der Artikel ist jetzt kostenlos in unserem Heftarchiv zu lesen. Zudem kann man t3n Nr. 18 für 9,80 Euro versandkostenfrei in unserem Shop bestellen. [...]

  2. von MarKre 21.04.2010 (22:47Uhr) 2.

    Sehr interessanter Artikel! Weiß man vielleicht schon, mit welcher Distribution die Desktop-PC's der Anwender nach Abschaffung von Windows ausgestattet werden sollen?

    Beste Grüße
    MarKre

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