Fazit
Wicket ermöglicht die Entwicklung eigener Komponenten bei voller Kontrolle über den erzeugten HTML-Code; Ajax-Features können ohne Programmierung von JavaScript implementiert werden. Zudem ermöglichen Hilfsklassen und das einfache Programmiermodell die testgetriebene Entwicklung.
Zusätzlich löst Wicket noch viele weitere Probleme, etwa durch umfangreiche Möglichkeiten zur Lokalisierung bis auf Markup-Ebene, Integration in Application-Frameworks wie Spring [4], Benutzung von Speaking-URLs, Bereitstellung dynamisch generierter Ressourcen (JavaScript, Grafiken) und Vorbereitung für Clustering. Weitere Informationen zu Wicket liefert die Projekt-Website [5]. Auf WicketStuff.org werden Komponenten und Integrationen außerhalb des offiziellen Projekts veröffentlicht, außerdem findet sich dort eine Live-Demo mit vielen Beispielen [6].
Wer bislang dachte, dass Java für Webapplikationen unnötig komplex ist und keine Vorteile bietet, sollte sich Apache Wicket auf jeden Fall genauer ansehen. Vielleicht ist Wicket auch ein guter Grund, sich einmal wieder mit Java auseinanderzusetzen und die nächste Webapplikation mit diesem Framework umzusetzen.


Christopher Hlubek ist einer der Gründer der auf Webanwendungen spezialisierten Softwarefirma resoap software applications und der Webagentur networkteam aus Kiel. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung von Webapplikationen, insbesondere mit Java. Der Fokus liegt momentan auf dem Aufbau einer modularen Architektur auf Basis des Spring 


Eine Antwort
von DerPapst 27.07.2010 (19:58Uhr) 1.
Net schlecht, der Artikel, könnte aber ein *bisschen* ausführlicher sein.