Neben diesen Online-Tools leisten die in Opera integrierten Funktionen des „Benutzermodus“ sowie die Developer Toolbar Extension in Firefox [7] wichtige Dienste. So kann beispielsweise mit „Disable Page Colors“ in der Firefox Developer Toolbar überprüft werden, ob Informationen lediglich über die Farbe vermittelt werden oder es können direkt Validitätstests für HTML, CSS und WAI oder die US-Amerikanische Section 508 vorgenommen werden.
Nicht zuletzt stellen die obligatorischen Browsertests auf verschiedenen Plattformen (Windows, Mac OS, Linux) einen wichtigen Bestandteil des Qualitätsprozesses dar.
Fazit
Durch die Verbesserungen ab TYPO3 4.0 können bereits viele grundlegende Barrieren einfach vermieden werden. Gute barrierefreie Internetseiten leisten jedoch noch wesentlich mehr – ein valides CSS-Layout stellt dabei bestenfalls die Grundlage für eine hohe Accessibility dar. Der gesamte Prozess von der Design-Idee bis zur Einpflege des Contents muss einem umfassenden Qualitätsprozess unterzogen werden, denn nur durch das entsprechende Know-how kann die „Mogelpackung Barrierefreiheit“ verhindert werden.


Jürgen Bartl ist selbständiger Webdesigner und Webentwickler aus Wien und betreibt zusammen mit Eileen Heerdegen die Agentur Pixel-Melange (www.pixel-melange.com). Projekte, die ein leistungsfähiges CMS erfordern, werden ausschließlich auf Basis von TYPO3 umgesetzt.


