| Komponente | Aufgaben des Active-Active-TYPO3-Clusters |
| Load-Balancer | 1.) Anfrage-Verteilung;
2.) Verwaltung des Mappings; 3.) Client -> Server |
| Server | Anfrage-Beantwortung |
| NAS, Cluster FS | 1.) Datenverteilung;
2.) Verwaltung konkurrierender Datenzugriffe |
| Cluster DB | gemeinsame Datenbasis |
Eine weitere Load-Balancing-Software ist balance [11]. Balance wird von der deutschen Firma Inlab GmbH entwickelt. Es gibt einen Nicht-GPL-Ableger von balance namens BalanceNG. Diese Version wird von der Inlab offiziell unterstützt. In unseren Tests hatte sich balance immer durch seine Performance und Effektivität hervorgetan. Balance konnte bei unseren letzten Tests immer mindestens 75 Prozent mehr Anfragen pro Sekunde verarbeiten als Pound.
Verglichen mit balance ist Pound allerdings konfigurierbarer, wodurch es als Load-Balancing-Software interessant bleibt. So ist statische Last-Verteilung auf Basis des URIs, Headers und so weiter möglich. So wird Pound zu einem sehr mächtigen und flexiblen Tool zur HTTP-Anfrage-Lastverteilung.
Wie kommt TYPO3 in den Cluster?
Nachdem die Komponenten des TYPO3-Clusters kurz erläutert wurden, kommen wir nun zum spannendsten Teil: Wie installiert man TYPO3 auf einem Active-Active-Cluster? Die Frage ist schnell beantwortet: Sobald der Cluster steht, funktioniert die Installation genauso wie auf einem einzelnen Server.
Der Grund dafür ist die Datenverteilung. Macht man eine Änderung an einer TYPO3-Instanz, wie zum Beispiel das Installieren einer Extension, stehen Änderungen am Dateisystem, je nach Konfiguration synchron oder asynchron, auf den einzelnen Knoten sofort zur Verfügung. Das Gleiche gilt auch für Modifikationen auf der Ebene der Datenbank. In der Bedienung verändert sich absolut nichts. Dadurch hält der Active-Active TYPO3-Cluster sein Versprechen ein: Er verhält sich nach außen wie ein einzelner Rechner.




