Inzwischen bekommt das Thema Lifestreaming immer mehr Aufmerksamkeit, und damit nehmen auch die Tools zu, mit denen man den eigenen Stream erstellen kann. Das Lifestream-Blog [3] bietet dafür einen guten Einstiegspunkt.
Lifestreams als „menschliche Filter“
Aus Sicht der Konsumenten bieten Lifestreaming-Applikationen eine interessante neue Möglichkeit, mit dem Problem der Informationsüberflutung umzugehen. Wer auf dem Laufenden bleiben will, steht vor dem Problem, dass die Anzahl der scheinbar relevanten Quellen ständig zunimmt und kaum noch überblickt werden kann. Ein Ansatz, sich aus der Informationsflut die interessanten Anteile herauszufiltern, ist der „menschliche Filter“: Man liest
einfach die gleichen Seiten wie jemand, der in Bezug auf ein Thema als kompetent gilt und bestimmte Informationen für relevant hält. Ist ein Nutzer beispielsweise an der Web-2.0-Szene interessiert, kann er entweder Unmengen von Blogs abonnieren oder per Lifestream verfolgen, was Web-2.0-Evangelist Robert Scoble bloggt, twittert und in Google Reader markiert. Diese Auswahl würde schon einen recht guten Überblick über die derzeit aktuellen Themen bieten.
FriendFeed – Alle Informationen an einem Ort
Der beschriebene Ansatz ist maßgeblich für die aktuelle Begeisterung der Web-Szene über FriendFeed [4], der Lifestream-Applikation einer Gruppe ehemaliger Google-Mitarbeiter.






