Bei FriendFeed kann sich jeder einfach und schnell registrieren und verschiedene Quellen eintragen (Blogs, Twitteraccounts, YouTube-Videos, Shared Items in Google Reader, Wunschzettel von Amazon uvm.). Benutzer können die Lifestreams anderer Personen abonnieren und bekommen diese dann zusammengefügt und zeitlich sortiert in einem großen Stream angezeigt.
Neben dem „menschlichen“ Filter als Grundprinzip bietet FriendFeed darüber hinaus die Möglichkeit, den Lifestream noch detaillierter zu filtern. Ist man speziell an Blogartikeln einer bestimmten Person interessiert, können alle anderen Quellen ausgeblendet werden. Selbst jemandem ohne FriendFeed-Account kann man über die „Imaginary friend“-Funktion folgen. Dazu importiert man einfach die Feeds (Blog, Twitter, flickr etc.) der Person in FriendFeed. Der Dienst erlaubt daneben auch den Import beliebiger anderer, nicht personenbezogener Feeds (z. B. von Nachrichtenportalen). So entsteht nach und nach ein zentraler, individueller Stream aus hochgradig relevanten Informationen.
Die Macher von FriendFeed zeigen sich vorbildlich und gehen bei der Weiterentwicklung der Applikation in hohem Maße auf die Wünsche der Community ein.
Privatsphäre vs. Medienkompetenz
Da der Lifestream einer Person viele Aktivitäten an einem Ort zusammenführt, stehen die Streams immer wieder bei Hütern der Privatsphäre in der Kritik: Lifestreams seien das perfekte Stalking-Werkzeug. Das Problem wird allerdings nicht selten von der falschen Seite angegangen, denn der Anbieter eines Lifestreams kann selber entscheiden, was in seinem Lifestream auftauchen beziehungsweise nicht auftauchen soll.






