von t3n Redaktion, 01.09.2009

Menschen 2.0

Aus dem
t3n Magazin Nr. 17

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Marc Andreessen startet Venture-Capital-Fonds

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Marc Andreessen wird vielen als der Entwickler des Mosaic-Browsers bekannt sein, einigen als Chef bei Netscape und manchen als Gründer des Community-Baukastens Ning. Gemeinsam mit seinem Freund Ben Horowitz hat Andreessen jetzt den Venture-Capital-Fonds „Andreessen Horowitz“ gestartet [1]. Der 300 Millionen Dollar große Fonds wird Investments in der Größenordnung von 50.000 bis 50 Millionen Dollar tätigen – eine enorme Spannweite. Kontakt aufzunehmen könnte jedoch schwierig werden, da die beiden für ihren Fonds keine Website eingerichtet haben. Ohne persönliche Beziehungen dürfte es also quasi unmöglich sein, mit ihnen ins Geschäft zu kommen. Man kann dahinter wohl die Absicht vermuten, den Bewerberkreis schon auf diesem Weg einzugrenzen.

David Fincher verfilmt Facebook-Story

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Star-Regisseur David Fincher, der zuletzt durch das oscarprämierte Werk „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ Aufsehen erregte, arbeitet an seinem neuen Projekt, das vor allem in der Webszene auf Interesse stoßen dürfte: die Verfilmung der Facebook-Gründung durch „Wunderkind“ und Studienabbrecher Mark Zuckerberg. Zuckerberg hatte das heute 200 Millionen Mitglieder umfassende Social Network 2004 in seinem Zimmer an der altehrwürdigen Harvard-Universität gestartet. Als mögliche Zuckerberg-Darsteller werden Shia LaBeouf (Foto), bekannt aus „Transformers“, und Michael Cera („Juno“, „Superbad“) gehandelt. Der Film basiert auf dem Buch „The Accidental Billionaire“, das jedoch wegen mangelnder Genauigkeit kritisiert wird.

Stefan Niggemeier versteht Dieter Gorny

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Dieter Gorny (Foto) ist Gründer des Musikfernsehkanals Viva und inzwischen Vorsitzender des Bundesverbandes der Musikindustrie. In dieser Eigenschaft wettert er neuerdings gern gegen das Internet. Auch an der Absage der Musikmesse Popkomm sei beispielweise das Netz mit seiner „Kostenloskultur“ schuld. Medienjournalist Stefan Niggemeier kennt Gorny, seine „atemlos-erregte Gornysprechweise“ und „knarzige Gornystimme“ schon seit Jahren. Er hat einige Aussagen Gornys auseinandergenommen und zeigt in seinem Blogpost, was hinter den vielen Wörtern des Musikindustriellen steckt – nicht viel [2]. Gorny: „Alle Content-Anbieter müssen erkennen, dass der Vertrieb über das Internet eine enorm wachsende Rolle spielt.“ Niggemeier: „Aber echt. Enorm wachsend. Bald geht’s los mit diesem Internet.“ Gorny: „Also muss man gemeinsame Geschäftsideen entwickeln.“ Niggemeier: „Ob ihm mal jemand iTunes zeigen könnte?“

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