Informationssuche
Der Dienstleister verpackt die komplette MMS in einem XML-Dokument, das aus drei Element-Typen besteht. Im Transferelement sind beispielsweise die folgende Daten gespeichert:
- die Telefonnummer des Senders
- die Telefonnummer des Empfängers
- der Betreff
- der Zeitstempel
Das SMIL-Element enthält den SMIL-Baum (siehe Listing). Die Mediendateien befinden sich in base64-kodierten Source-Elementen.
TYPO3 zeigt MMS
Die Blog-Funktion soll mit TYPO3 abgebildet werden. Als Front- und Backend wird die Erweiterung „tt_news“ [4] verwendet. So stehen diverse über Vorlagen konfigurierbare Ansichten und komfortable Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung. Für Logging und Debugging wird die Erweiterung "cc_devLog" [5] genutzt.
Vom Empfang zur Verarbeitung
Die Erweiterung "salt_mms_recv" [6] kommuniziert mit dem MMS-Provider via XML-RPC. Die über HTTP-Post ankommende MMS quittiert sie mit einem Status-Code. Eine interne Dekoderklasse zerlegt das Dokument in einfach zu verarbeitende PHP-Objekte. Diese PHP-Objekte können von anderen Extensions per Hook weiterverarbeitet werden. Auf diese Weise können auch andere TYPO3-MMS-Anwendungen dasselbe Empfangskonstrukt verwenden. Ein Beispiel dafür ist die Erweiterung "salt_mms_ttnews" [7]. Die Extension legt einen News-Datensatz an und schreibt die Felder Titel, Autor, Text und Bilder.
Fazit
MMS-Empfang nahtlos mit TYPO3 zu verbinden bringt viele neue Möglichkeiten. Neben MMS-to-Blog sind auch andere Szenarien denkbar, etwa für die Foto-Dokumentation oder Überwachungszwecke. Durch die Modularität der hier vorgestellten Extension ist es leicht, weitere Verarbeitungsschritte an den Empfangsprozess anzukoppeln. Ob sich der Einsatz nur für große Community-Portale oder auch für kleinere Websites eignet, wird letztlich vom Preis abhängen, den die MMS-Gateways für Ihren Service verlangen.




