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Hohe Informationsdichte für kleine Displays: Mobiles Internet: eine Herausforderung

Aus dem
t3n Magazin Nr. 4

06/2006 - 08/2006

Die Verbreitung mobiler Endgeräte, mit denen im Internet gesurft werden kann, nimmt kontinuierlich zu. Das mobile Internet steckt allerdings noch in den Kinderschuhen – das betrifft sowohl den Grad der Nutzung als auch die angebotene Qualität. Für einen zentralen Einstieg in das mobile Internet wurde das Schmalband-Portal news4mobile.de[1] auf Basis von LAMP und TYPO3 entwickelt. Hier ein Bericht über die Erfahrungen mit TYPO3 im Kontext mobiler Web-Applikationen.

Mobile Endgeräte mit mobilen Internetdiensten zu versorgen ist keineswegs trivial. Der Grund dafür ist die enorme Divergenz der Geräte hinsichtlich Web-Technologien, Display, Prozessorleistung und verfügbarer Bandbreite. Außerdem kann man davon ausgehen, dass es zu einer flächendeckenden UMTS-Verfügbarkeit erst 2010 kommen wird. Für die Erstellung eines mobilen Internetangebots müssen daher nahezu vergessene Fragestellungen von vor 15 Jahren wieder reaktiviert werden: Wie viele Bytes müssen unbedingt übertragen werden? Kann das Endgerät alles verstehen? Wie groß ist das Display?

Die meisten Browser müssen mit einer Display-Größe von 240x320 Pixel auskommen. Beachtenswert ist die Bandbreite: Eine 9 KByte große HTML-Seite benötigt mit GSM 8 Sekunden und mit GPRS durchschnittlich immerhin noch 2 Sekunden.

Für die Erstellung und Pflege von internetbasierten Diensten gilt es, den Aufwand und die Kosten so gering wie möglich zu halten und zeitgleich möglichst viele Endgeräte optimal zu bedienen.

Lösungsansatz mehrstufig

Eine Lösung für dieses Dilemma sehen wir in drei Ansatzpunkten:

  1. Geräteunabhängige Content-Beschreibung über ein CMS (TYPO3)
  2. Minimierung des Overheads in den gerenderten HTML-Seiten (TYPO3)
  3. Automatisches Erkennen des Darstellungsgeräts und automatische Umwandlung des Contents in eine entsprechende Form
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Die automatische Konvertierung von schlanken TYPO3-Seiten über CoBaView für eine Vielzahl von Endgeräten (XHTML, WAP, iMode).

Die automatische Umwandlung (Transkodierung) einer Website für das jeweilige Endgerät beziehungsweise die vorhandene Bandbreite ist der komplizierteste Teil. Da diese Anforderung in allen Projekten gleich ist, haben wir den Transkoder in das separate Modul CoBaView [2] ausgelagert. Eine Website ist über CoBaView automatisch für jedes Endgerät verfügbar - egal ob XHTML, WAP oder iMode. Aus der Sicht des Nutzers kann über CoBaView jede beliebige Website im Internet mit einem mobilen Endgerät besucht werden, da diese on the fly entsprechend umgewandelt wird. Durch den Einsatz des Transkoders halten wir alle Web-Applikationen weiterhin so einfach wie möglich und sind dennoch vollständig erreichbar. Obwohl der Transkoder automatisch Optimierungen, wie zum Beispiel die Erhöhung der Entropie durch Whitespace-Stripping, vornimmt, ist es ratsam, bereits eine Minimierung des HTML-Codes der durch TYPO3 generierten HTML-Seiten zu erreichen.

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Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.

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