von Michael Schwarz, 02.09.2008

Standardkonforme Websites für mobile Endgeräte entwickeln: Mobiles Surfvergnügen

Aus dem
t3n Magazin Nr. 13

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Screendesign für kleine Bildschirme

Die am weitesten verbreitete Auflösung bei Mobiltelefonen ist QVGA, also 240 x 320 Pixel. Diese sollte man als Referenzgröße und kleinsten gemeinsamen Nenner bei Konzeption und Design besonders im Auge behalten. Es ist anzunehmen, dass wer mit dem Handy im Web surfen will und sich dazu eine geeignete Datenoption bucht, auch ein geeignetes Gerät besitzt oder erwirbt. In seltenen Fällen greifen Handys mit kleineren Auflösungen wie 176 x 220 Pixel auf die Seite zu, noch geringer wird es eher nicht. Von daher kann man heute QVGA im Hochformat getrost als Basis für das Design annehmen. Daraus ergibt sich dann eine maximale Größe für Grafiken: Abzüglich etwas Toleranz für den vertikalen Scrollbalken ist man mit circa 215 Pixel Breite auf der sicheren Seite.

Es gibt aber auch deutlich höhere Auflösungen. So bietet zum Beispiel das iPhone eine Auflösung von 320 x 480 Pixel. Außerdem ist zu bedenken, dass fast jedes Gerät auch im Landscape-Mode (Querformat) genutzt werden kann. Einige Blackberrys arbeiten von Haus aus im Querformat – ein flexibles, elastisches Design ohne fixe Breiten passt sich den mobilen Gegebenheiten am besten an.

Darüber hinaus ist unbedingt auf einen überdurchschnittlich hohen Kontrast zu achten. Während man am PC-Arbeitsplatz sicherlich für geeignete Lichtverhältnisse sorgen kann, bewegt sich der Nutzer mit seinem Handheld in den unterschiedlichsten Situationen. In gleißendem Sonnenlicht kann es enorm schwer werden, hellblaue Schrift auf dunkelblauem Hintergrund zu lesen, während genau das beim nächtlichen Design-Geistesblitz vielleicht für Verzückung gesorgt hat.

Neben Größe und Auflösung des Displays ist die Art, wie navigiert wird, die nächste spannende Frage während der Design- und Konzeptionsphase. Die Spanne der Möglichkeiten reicht von Tab-mäßigem „Von Link zu Link springen“, Mauszeiger-ähnlichen Methoden via Vier-Wege-Ringe, Mini-Joysticks oder Trackballs über stiftgesteuerte Touchscreens bis hin zum puren „Finger auf Touchscreen“-Konzept wie bei einigen HTC-Geräten oder eben dem iPhone.

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2 Antworten

  1. von Mobile Web Design » T3N Artikel &#… 07.07.2009 (13:53Uhr) 1.

    [...]  Mein Artikel in der Zeitschrift T3N vom September 2008 ist mittlerweile hier online nachlesbar: “Mobiles Surfvergnügen”, Michael Schwarz (T3N, Ausgabe 13) [...]

  2. von Wackeldackel » Blog Archive »… 07.07.2009 (14:53Uhr) 2.

    [...] Schnüffel, schnüffel [...]

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