von Michael Schwarz, 02.09.2008

Standardkonforme Websites für mobile Endgeräte entwickeln: Mobiles Surfvergnügen

Aus dem
t3n Magazin Nr. 13

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  • Subdomains: .domainname.com, im deutschen auch mobil.domainname.de und die Kurzfassung (schneller getippt) m.domainname.com
  • Verzeichnisse, ähnlich der Subdomains: domainname.com/mobile/ oder ... /m/ ... /mobil/
  • .mobi-Domain: Ein Sonderfall ist die relativ neue dotMobi-Toplevel-Domain à la domainname.mobi. Diese neue Domain ist nur für mobiloptimierte Angebote reserviert. Dem mobilen Surfer soll so signalisiert werden, dass hier auf jeden Fall eine mobiltaugliche Version geboten wird.

Trotz automatischer Mobile Device Detection sollte man dem Nutzer die Möglichkeit geben, auf Wunsch zwischen den Versionen zu wechseln. Manch einer möchte vielleicht doch die PC-Version nutzen.

Der nächste große Schritt ist die so genannte „Device Capability Detection“, also anhand der HTTP-Header jedes einzelne Gerät zu erkennen, danach in einer Liste dessen Fähigkeiten zu ermitteln (Screensize, Browser, Medientypen, Farbtiefe ...) und dann entsprechenden Content auszuliefern, beispielsweise angepasste Grafiken oder eine bestimmte Art der Navigation.

Wenn es um den Verkauf und Download von Spielen, Klingeltönen oder Anwendungen geht, ist es sinnvoll, die genauen Fähigkeiten des anfragenden Geräts zu kennen, um gleich die richtige Version des Produkts zum Download anzubieten. Dies geht mit Lösungen wie WURFL [6] [7] oder DeviceAtlas [8] und bietet sich eher für größere E-Commerce- und Download-Seiten als beispielsweise für ein Newsportal an. Die meisten Anbieter einfacher mobiler Angebote werden dies kaum benötigen.

Hat man eine serverseitige Technologie wie PHP zur Verfügung, kann man in der mobilen Version die gröbsten Geräte- und Browserunterschiede mit einfachen Mitteln ausbügeln, indem man am Ende der CSS-Anweisungen noch überschreibende CSS-Angaben nachliefert. Blackberry-Browser beispielsweise ignorieren in gewissen Fällen „margin“- und „padding“-Angaben, sodass man hier mit dicken border-Konstrukten die Abstände simulieren muss. Ähnlich wie auf dem Desktop ignoriert der Internet Explorer unter Windows Mobile die Angabe „min-height“ und braucht stattdessen „height“, was wiederum für alle anderen Browser die Höhe des Elements bei mehr Inhalt nicht größer werden lässt. Dies ließe sich mittels CSS-Adaption recht einfach lösen, wie das folgende Beispiel einer CSS-Anweisung im <head>-Bereich einer PHP-Seite zeigt:

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2 Antworten

  1. von Mobile Web Design » T3N Artikel &#… 07.07.2009 (13:53Uhr) 1.

    [...]  Mein Artikel in der Zeitschrift T3N vom September 2008 ist mittlerweile hier online nachlesbar: “Mobiles Surfvergnügen”, Michael Schwarz (T3N, Ausgabe 13) [...]

  2. von Wackeldackel » Blog Archive »… 07.07.2009 (14:53Uhr) 2.

    [...] Schnüffel, schnüffel [...]

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