von Sascha Rene Schwarck, Thomas Narres und Jürgen Brocke, 01.03.2009

Drupal leicht gemacht: Mit Modulen und Themes zur individuellen Drupal-Website

Aus dem
t3n Magazin Nr. 16

Jetzt kaufen

Panels – Seitenlayout

Dieser Container für unterschiedliche Inhalte (auch Panels genannt) ermöglicht es, Regionen der Seiten in mehrere Bereiche aufzuteilen, in denen dann die Darstellung erfolgt. Hierbei liefert „Panels“ von Haus aus mehrere Layouts, die mit eigenen CSS-Styles individuell gestaltet werden können. Die Darstellung von „Panels“ beschränkt sich dabei nicht ausschließlich auf Nodes. Vielmehr können Panelseiten Nodes, Views oder Modulausgaben beinhalten und unterschiedlich gestaltet werden.

Drupal um Funktionalität erweitern

Das Drupal-Grundsystem kommt mit eher spärlich sichtbaren Funktionen daher, bietet aber eine starke Infrastruktur. Die Suche nach passenden Modulen kann sich schnell als Sisyphosarbeit herausstellen. Einen guten Überblick über die Zusatzmodule bietet die Seite drupalmodules.com. Findet man hier keine geeignete Lösung, muss man aber nicht gleich mit einer eigenen Modul-Programmierung anfangen, sondern kann auf folgende Module zugreifen:

  • Action/Trigger (Drupal-Core)
  • Workflow
  • Rules, unter 5.X als Workflow_NG bekannt

Mit diesen Modulen lassen sich eigene Programmlogiken unter Drupal ohne allzu große Programmierkenntnisse realisieren. Doch bevor wir einen näheren Blick darauf werfen, folgt ein kurzer Ausflug in die Theorie.

Die „Hook“-Architektur

Ein Begriff, der im Zusammenhang mit Drupal immer wieder auftaucht, sind die so genannten Hooks. Hooks sind eine Art Interrupt- oder Callback-Funktion, die bei bestimmtem Aktionen aufgerufen werden, etwa beim Speichern eines Inhaltsformulars. Dies entspräche dann einem hook_update:

PHP – hook_update()

function node_example_update($node) {
 if ($node->revision) {
 node_example_insert($node);
 } else {
 db_query("UPDATE {node_example} SET color = '%s', quantity = %d WHERE vid = %d", $node->color, $node->quantity, $node->vid);
 }
}

Listing 3

Module „registrieren“ sich in einem Drupal-System bei der Aktivierung. Das Modul macht sich dabei durch die .info-Datei bekannt und wird durch die .install-Datei initialisiert, die unter anderem die nötigen Datenbankeinträge vornimmt und die richtigen Pfade setzt. Dieser Mechanismus ist Teil der Software-Architektur von Drupal und stellt damit einen wesentlichen Teil der objektorientierten Softwareentwicklung mit Drupal dar.

Seite:  1 2 3 4

Empfohlene Artikel

Eine Antwort

  1. von Drupal leicht gemacht: Mit Modulen und T… 12.08.2009 (11:47Uhr) 1.

    [...] Content-Management-Framework und eine Software-Architektur zur Erstellung komplexer Webanwendungen. Lest dazu diesen Beitrag aus t3n Magazin Nr. 16, der jetzt kostenlos im Heftarchiv verfügbar ist. « vorheriger [...]

Deine Meinung


(wird nicht veröffentlicht)