Das Web 2.0 bringt ganz neue Anforderungen an die Webanwendungsentwicklung mit sich. Google Maps, YouTube und FlickR zeigen, dass reine (D)HTML-Seiten an Bedeutung verlieren. Die Integration von Video und Audio, animierte Oberflächen-Elemente und XML-Datenaustausch im Hintergrund sind heute schon Standard. Was bedeutet das für die Entwicklung von Webanwendungen?
- Reichen existierende Standards wie (X)HTML und JavaScript aus?
- Wird eine enge Zusammenarbeit von User-Experience-Designern, Interface-Architekten und den Webentwicklern erleichtert?
- Gibt es einen etablierten Entwicklungsprozess, wie man ihn aus der herkömmlichen Anwendungsentwicklung kennt (Teamarbeit, Versionsverwaltung, Unit Tests usw.)?
Standardisierter Entwicklungsprozess
Laszlo Systems begann im Jahr 2000 mit der Entwicklung von OpenLaszlo, damals noch unter dem Namen Laszlo Presentation Server. Zu dieser Zeit war es über die Kombination von (X)HTML und JavaScript zwar möglich, interaktive Oberflächen für das Internet zu entwickeln, die Browserunterschiede waren jedoch sehr groß. Webentwickler verwendeten immense Zeit darauf, zu testen, ob ihre Webseiten in allen Browsern korrekt und möglichst identisch angezeigt werden. Flash-Filme liefen zwar in allen Browsern identisch, die über ein Plugin verfügten. Aber auch Flash war keine wirkliche Alternative, da die Entwicklung mit der Flash-Autorensoftware (Timeline, Movieclips usw.) professionelle Softwareentwickler abschreckte.
OpenLaszlo tritt an, diese Probleme zu lösen. Der Webentwickler kann aufbauend auf den W3C-Standards XML und JavaScript programmieren, der Server stellt sicher, dass die Anwendungen auf den verschiedenen Browsern und Betriebssystemen identisch aussehen. Die aktuelle OpenLaszlo-Version 3.3 unterstützt die Ausgabe in den Formaten Flash 6, 7 und 8.





