Genau an dieser Schnittstelle setzt die Plattform OpenUsability.org an. Sie wurde entworfen, um einen Treffpunkt für OSS-Projekte und Usability-Experten zu schaffen. Projekte können sich auf der Plattform anmelden und zeigen so, dass sie Usability in ihre Weiterentwicklung integrieren möchten. Usability-Experten wiederum bietet sich ein Überblick über aufgeschlossene OSS-Projekte, die sie ansprechen können. Seit dem Launch im Frühjahr 2004 haben sich über 140 Projekte und über 2.000 Entwickler und Usability-Experten auf der Plattform angemeldet. Die Projekte bilden einen guten Querschnitt durch die OSS Community. So finden sich neben großen Projekten wie The Gimp, TYPO3 oder KDE auch viele sehr kleine und mittelgroße Projekte auf der Plattform [2]. Da OpenUsability.org momentan einen reinen Treffpunkt darstellt, kann keine vollständige Bilanz über die Arbeit in den Projekten gezogen werden.
Um die Erfolge der Usability-Arbeit in Zukunft deutlicher sichtbar zu machen, wurde im vergangenen Jahr der Verein Open Usability e.V. gegründet. Dieser hat sich zur Aufgabe gemacht, Usability in der Öffentlichkeit besser bekannt zu machen, zum Beispiel durch Regionalgruppen wie die Berliner OpenUsability-Gruppe [3] oder die Organisation der Berliner Veranstaltung im Rahmen des World Usability Day am 3. November 2005 [4].
| Erfolgsstory: kuroo |
| Kuroo ist ein KDE Software-Installationsmanager für Gentoo-Linux. Das Projekt meldete sich 2005 auf OpenUsability.org an. Nach einer vollständigen, Usability-optimierten Überarbeitung der Benutzer-Oberfläche stieg die positive Bewertung des Programms durch die Nutzer von etwa 70 auf deutlich über 80 Prozent [5]. |



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