Der stetige Druck hat bereits zu ersten Erfolgen geführt. So unterstützt Microsoft offiziell ein Projekt, um ODF-Dokumente in MS Office zu importieren [2]. Sollte Microsoft aber wieder an Fahrt verlieren, so kann zusätzlich ein anderer Weg beschritten werden. Jeder Programmierer mit genügend Zeit und ausreichenden Fähigkeiten in MS-Office-Programmierung kann eine ODF-Unterstützung in MS Office mit Hilfe der APIs von MS Office hinzufügen. Es hat sich bereits eine von Microsoft unabhängige Initiative gebildet [3], die genau diese Integration von ODF in MS Office zum Ziel hat. Ergebnisse dieser Initiative sind bisher noch nicht öffentlich verfügbar.
Ausblick
Sollen Daten wie Texte, Tabellen oder sonstige Office-Dokumente zwischen verschiedenen Anwendungen ausgetauscht werden, so kann das Open Document Format einen wichtigen Beitrag dazu leisten. ODF ist gut dokumentiert, darf in jeder Software genutzt werden und die Mitarbeit an der Fortentwicklung in der OASIS-Arbeitsgruppe steht jedem offen. Diese Eigenschaften haben bislang für eine breite Akzeptanz gesorgt. Das Anfangs skizzierte Szenario ließe sich schon heute mit vorhandenen Softwarekomponenten und Nutzung von ODF realisieren. Länder wie Belgien oder Dänemark zeigen, dass diese bald schon Realität werden kann.


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