Open Access Journals

Für Open Access Journals gelten im Allgemeinen die gleichen Regeln wie für gedruckte Journals. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Artikel in den Open Access Journals kostenfrei, ohne Lizenzbeschränkung und für (fast) jedermann zugänglich sind. Kostenfrei insbesondere deswegen, weil für die Printjournals horrende Gebühren fällig sind, die die bereits knappen Forschungsgelder weiter strapazieren. Zwar sind Printjournals auch online verfügbar, allerdings ausschließlich für zahlende Kunden. Somit sind diese nur eingeschränkt der Öffentlichkeit zugänglich.

Ob sich Open Access Journals durchsetzen können, hängt nun wesentlich davon ab, ob sie sich auf dem wissenschaftlichen Markt etablieren können. Ein wichtiger Punkt für die Zukunft ist, ob namhafte Forscher bereit sind, in einem Open Access Journal zu veröffentlichen. Wenn Artikel durch andere Kollegen zitiert werden, steigt auch hier der „Impact Factor“, was das Ansehen steigert und die Popularität erhöht. Genau hier liegt die Chance für einen kostenfreien Zugang zu Forschungsergebnissen und wissenschaftlichen Publikationen für alle Interessierten. Eine Liste mit Open Access Journals gibt es beim DOAJ [1].

Open Access Journals eröffnen gegenüber den Printjournals noch weitere Chancen, auch im Bereich der qualitätsfördernden Maßnahmen. Zum Beispiel bieten Bewertungssysteme unter anderem die Möglichkeit, die Verweildauer von Lesern bei einem Artikel oder die Anzahl der Artikelaufrufe durch registrierte Benutzer zu erfassen. Praktisch findet dies jedoch noch keine Anwendung.

Der Betrieb eines solchen Online-Magazins ist nicht kostenfrei. Daher wurde von der Budapest Open Access Initiative [2] ein neues Finanzierungsmodell entwickelt. Dieses sieht vor, dass die Kosten nicht mehr auf Seiten der Leser, sondern auf Seiten der Autoren liegen. Dabei muss im Normalfall nicht der Forscher selbst, sondern die Institution oder der Geldgeber die Kosten für die Publikation übernehmen. Diese Kosten sind zwar nicht unerheblich, jedoch im Vergleich zu sonstigen Forschungskosten, gerade im Bezug auf Gebühren für Printjournals, sehr gering.

TYPO3 als neuer Weg für Open Access

TYPO3 bietet durch die große Funktionsvielfalt eine perfekte Lösung für Open Access Journals. Zum einen könnte es eine Plattform für Autoren darstellen, zum anderen den Zugang für die „Peers“ bieten. Der Leser hat die Möglichkeit, mit dem Autor in Verbindung zu treten und Kommentare, Hinweise und Fragen direkt einzureichen. Interessenten die eine gedruckte Form bevorzugen, könnten diese nach dem Zusammenstellen der PDF-Dokumente durch die Redaktion erhalten.

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Links und Literatur

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