MS Silverlight wird OS
Microsoft macht Adobe Flex Konkurrenz
Nur wenige Tage nachdem Adobe Ende April angekündigt hatte, Flex, seine Entwicklungsumgebung für Flash-Anwendungen, ab der kommenden Version 3 als Open Source zur Verfügung zu stellen, konterte Microsoft und gab bekannt, den Code seines Konkurrenzprodukts Silverlight in Teilen ebenfalls freizugeben. Bisher ist Silverlight nur als Technology Preview verfügbar, die Software wird aber voraussichtlich im zweiten Quartal 2007 erscheinen.
Mit Silverlight will der Softwarehersteller aus Redmond Adobes Flash-Technologie Konkurrenz machen. Wie bei Flash sind auch mit Silverlight aufwändige, interaktive Funktionen möglich. Während Adobe bereits erklärt hat, die Mozilla Public Licence zu verwenden, hält sich Microsoft mit der Bekanntgabe der Lizenz zurück. Trotzdem ist der Schritt von Microsoft beachtlich, denn die Firma geht an anderer Stelle entschlossen gegen Open Source vor. Hintergrund für den Schritt könnte die Konkurrenz in der Weiterentwicklung der beiden Produkte sein: Für Adobe war die Freigabe von Flex als Open Source Teil einer Strategie, die Entwickler-Gemeinschaft in die Arbeit an der Flex-Technologie einzubinden. Ohne die Unterstützung aus der Community würde Microsoft Schwierigkeiten haben, mit der Entwicklung Schritt zu halten.
Unterstützung für Search Wikia
Social Search fürs Social Web
Jeremie Miller, Erfinder des Instant Messengers Jabber, unterstützt zukünftig den Mitbegründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia Jimmy Wales bei der Arbeit an der Open-Source-Suchmaschine Search Wikia. „Das Internet gründet sich auf komplett offenen Prinzipien“, sagt Miller. „Ich habe die Philosophie beim Instant Messaging verfochten und glaube, dass auch die außergewöhnliche Kraft der Suche auf den gleichen Prinzipien beruhen sollte.“
Ziel von Search Wikia ist, den Gedanken des Social Nets auch in die Internetsuche zu tragen. Nutzer sollen mit einer Peer-to-Peer-Suche die Gelegenheit haben, Internetseiten nicht nur positiv oder negativ zu bewerten, sondern selbst an der Indexierung des Internets mitzuwirken. Dazu können sie Bookmarks und Seiten-Favoriten bereitstellen. Für das Projekt müssen eine Search-Engine, mehrere Crawler sowie weitere Indexierungs-Tools auf Open-Source-Basis entwickelt werden. Die könnten dann als frei verfügbare Software von der Community weiter verbessert werden und die Grundlage für eine offene und transparente Suchmaschine bilden.




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