von Sebastian Kopatz, Matthias Palm, 03.06.2008

Mit freier Software zur eigenen Community: Open Source für Social Networks

Aus dem
t3n Magazin Nr. 12

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Elgg steht derzeit bei Version 0.9.1, Version 1.0 wird von Grund auf neu entwickelt. Das Projekt hat die Zeichen der Zeit erkannt und entwickelt Elgg in Richtung offener Schnittstellen weiter. Version 1.0 soll dank der „Open Data Definition“ [1] offen für den Datenaustausch mit anderen sein. Bereits fertig ist die neue Startseite des Elgg-Webauftritts unter elgg.org. Mit Elgg Spaces [2] plant Curvedriver, das Unternehmen hinter Elgg, zudem eine Elgg-basierte White-Label-Lösung.

Lizenz GPL URL http://elgg.org
akt. Version 0.9.1 Demo http://community.brighton.ac.uk/ (inoffiziell)

AroundMe

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Das schwedische Unternehmen Barnraiser verfolgt mit seinem Projekt AroundMe einen komplett anderen Ansatz als Social-Network-Plattformen wie Elgg, nämlich den eines dezentralen Social Networks auf Basis von OpenID. Kernidee hinter AroundMe: Nutzer sollen die Möglichkeit haben, mit AroundMe ein eigenes dezentrales Profil im Netz anzulegen und selbst zu hosten. Durch die Verknüpfung von Profilen unterschiedlicher Nutzer entsteht ein Geflecht einzelner kleiner Social-Networking-Sites. Das Projekt teilt sich in drei separate und selbstständig lauffähige Webapplikationen, die funktional aufeinander aufbauen.

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4 Antworten

  1. von Feuerwehr Gettsdorf 02.03.2010 (13:59Uhr) 1.

    Elgg ist zwar nicht schlecht, bietet aber nicht sehr viele Erweiterungen um den Anforderungen einer wirklich großen Community gewachsen zu sein. Ich kann da nur das kostenpflichtige Marlida empfehlen, angefangen von Miniblog bis zu Gameapps ist hier alles möglich.

  2. von akarch 12.05.2010 (21:07Uhr) 2.

    Marlida kann ich garnicht empfehlen!
    Die Programmierung ist schlecht selbst der admin kann kaum was von anderen usern ändern wie forenbeiträge etc.
    Support gibts dort auch kaum!

  3. von Anne Kleinschmidt 09.06.2010 (09:54Uhr) 3.

    Es kommt immer darauf an, welchen Nutzen man aus einer Community-Software ziehen will, welchen Aufwand man selbst in Kauf nimmt und natürlich wie flexibel das System für Erweiterungen und den Ausbau des Portals ist. Meist möchte man selbst zusätzliche Seiten mit mehr oder weniger statischem Inhalt hinzufügen. Dann sollte man darauf achten, dass das System auch CMS-Funktionen mitbringt. Einige kostenlose Open-Source-Systeme für die verschiedenen Anwendnungsgebiete findet man bei http://www.community-cms.de.
    Für Dokumentationen o.ä. eignet sich meist eine Wiki-Software, wobei hier wohl MediaWiki, welches ursprünglich für Wikipedia entwickelt wurde, eine brauchbare und vor allem kostenlose Lösung darstellt.
    Eine Software für eine Social Network Community mit Videofunktion steht mit osTube zur Verfügung. Obwohl die Installation eher von erfahrenen Administratoren durchgeführt werden sollte, gibt es viel Unterstützung im Forum auf der Homepage, bei der bereits alle möglichen Fragen beantwortet sind.

  4. von Uwe Stegmann 23.12.2011 (10:41Uhr) 4.

    Vielen Dank für diese sehr nützliche Information.
    Frohe Festtage und ein erfolgreiches 2012

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