von Sebastian Kopatz, Matthias Palm, 03.06.2008

Mit freier Software zur eigenen Community: Open Source für Social Networks

Aus dem
t3n Magazin Nr. 12

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Lizenz CC Attribution 3.0 License URL http://www.boonex.com/
akt. Version 6.1 Demo http://www.boonex.com/products/dolphin/doldemo/

PHPizabi

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Ähnlich wie Dolphin ist die Nutzung von PHPizabi zwar grundsätzlich kostenlos, allerdings nur solange die Hinweise im Footer und im Quelltext nicht entfernt werden. PHPizabi setzt PHP ab Version 4.2 und MySQL ab Version 3.2.3 sowie GD2 voraus und läuft auf den Webservern Apache und IIS. Die aktuelle PHPizabi-Version lässt sich schnell und ohne großes Anpassen einzelner Dateien auf dem eigenen Webspace installieren. Lobenswert ist das sehr aufgeräumte Backend, das Administratoren viele nützliche Funktionen wie eine ins System integrierte Statistik, einen Template-Editor sowie eine Modul- und Templateverwaltung zur Verfügung stellt.

In Sachen Benutzerfunktionen steht PHPizabi seinen Konkurrenten in nichts nach und bietet sämtliche für üblichen Features. Anpassungen können über eine Modul-Schnittstelle selbst vorgenommen werden, darüber hinaus bieten Entwickler eigene Module, Sprachpakete und Templates auf der PHPizabi-Website zum freien Download und zum Kauf an [5]. Die meisten Module sind kostenpflichtig und kosten in der Regel einen zweistelligen US-Dollar-Betrag. Eine deutsche Komplettübersetzung ist beispielsweise für 12 US-Dollar zu haben. Das Entfernen des Footer-Brandings kostet 30 US-Dollar, das Quelltext-Branding kann gegen Zahlung von 150 US-Dollar entfernt werden.

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4 Antworten

  1. von Feuerwehr Gettsdorf 02.03.2010 (13:59Uhr) 1.

    Elgg ist zwar nicht schlecht, bietet aber nicht sehr viele Erweiterungen um den Anforderungen einer wirklich großen Community gewachsen zu sein. Ich kann da nur das kostenpflichtige Marlida empfehlen, angefangen von Miniblog bis zu Gameapps ist hier alles möglich.

  2. von akarch 12.05.2010 (21:07Uhr) 2.

    Marlida kann ich garnicht empfehlen!
    Die Programmierung ist schlecht selbst der admin kann kaum was von anderen usern ändern wie forenbeiträge etc.
    Support gibts dort auch kaum!

  3. von Anne Kleinschmidt 09.06.2010 (09:54Uhr) 3.

    Es kommt immer darauf an, welchen Nutzen man aus einer Community-Software ziehen will, welchen Aufwand man selbst in Kauf nimmt und natürlich wie flexibel das System für Erweiterungen und den Ausbau des Portals ist. Meist möchte man selbst zusätzliche Seiten mit mehr oder weniger statischem Inhalt hinzufügen. Dann sollte man darauf achten, dass das System auch CMS-Funktionen mitbringt. Einige kostenlose Open-Source-Systeme für die verschiedenen Anwendnungsgebiete findet man bei http://www.community-cms.de.
    Für Dokumentationen o.ä. eignet sich meist eine Wiki-Software, wobei hier wohl MediaWiki, welches ursprünglich für Wikipedia entwickelt wurde, eine brauchbare und vor allem kostenlose Lösung darstellt.
    Eine Software für eine Social Network Community mit Videofunktion steht mit osTube zur Verfügung. Obwohl die Installation eher von erfahrenen Administratoren durchgeführt werden sollte, gibt es viel Unterstützung im Forum auf der Homepage, bei der bereits alle möglichen Fragen beantwortet sind.

  4. von Uwe Stegmann 23.12.2011 (10:41Uhr) 4.

    Vielen Dank für diese sehr nützliche Information.
    Frohe Festtage und ein erfolgreiches 2012

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