Die Software basiert auf Ruby on Rails, ist vollständig und befindet sich derzeit noch in der aktiven Entwicklung. Schon jetzt bietet Insoshi jedoch ein umfangreiches Feature-Set. Dazu zählen Activity-Feeds, Profile mit Fotos und Kommentaren, Diskussionsforen, Blogs mit Kommentarfunktion, ein Messaging-System, eine umfassende Suche sowie ein Administrationsbereich, in dem diverse Einstellungen vorgenommen werden können.

Michael Hartl, der Kopf hinter Insoshi, ist ausgewiesener Rails- und Social-Networks-Experte. Er ist Co-Autor des Buchs RailsSpace [7], das zeigt, wie man mit Ruby on Rails eine Social-Network-Website entwickelt. Es wird interessant sein zu beobachten, ob Hartl eine große Entwicklergemeinde für Insoshi begeistern kann. Mit der Entscheidung, den Quellcode als Open Source zu veröffentlichen, ist der erste Schritt getan. Interessierte können Insoshi auf einer speziellen Website testen (siehe Tabelle). Die Site ist nicht nur Demo-Netzwerk, sondern gleichzeitig Community-Plattform für Insoshi-Entwickler.

Lizenz Affero GPL URL http://insoshi.com/
akt. Version - Demo http://dogfood.insoshi.com/

Bevey

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Bevey ist das Ein-Mann-Projekt eines amerikanischen Webentwicklers aus Santa Monica in Kalifornien. Er entwickelt Bevey seit etwas mehr als einem Jahr, seine Software steht aktuell bei Version 0.4.2 und ist unter der GPL veröffentlicht. Das System ist um den Kern herum modular aufgebaut und bietet grundlegende Funktionen eines wie Profilseiten, Fotoalben, ein internes Nachrichtensystem, Blogging, Tagging sowie RSS-Feeds. Anhand eines Beispiel-Moduls und mit den entsprechenden PHP-Kenntnissen ist es nicht schwer, eigene Module für Bevey zu schreiben. Bei Fragen zur Installation und zur Entwicklung gab Bevey-Entwickler Brian den Autoren über E-Mail und via Instant Messaging ausführlich Auskunft. Aufgrund des frühen Entwicklungsstands und der fehlenden Entwickler-Community hat es Bevey jedoch nicht in den direkten Vergleich geschafft.

Lizenz GPL URL http://bevey.com/
akt. Version 0.4.2 Demo -
System Elgg AroundMe LovdbyLess Dolphin PHPizabi PeopleAggregator Insoshi
private Nachrichten ja nein ja ja ja ja ja
Kontaktliste ja ja ja ja ja ja ja
Profilseite ja ja ja ja ja ja ja
Gruppen ja nein nein ja ja ja nein
Galerien ja nein ja ja ja ja nein
Video-Einbindung ja nein ja ja nein ja nein
Einladungen ja nein nein ja ja ja nein
Gästebuch nein ja ja nein ja ja ja
Datensichtbarkeit einstellbar ja nein nein ja nein nein nein
Datei-Upload ja ja nein ja nein ja nein
Eventkalender ja nein nein ja ja ja nein
Personensuche ja nein ja ja ja ja ja
Kontaktlinien nein nein nein nein nein ja nein
Blog ja ja ja ja ja ja ja
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Links und Literatur

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4 Antworten

  1. von Feuerwehr Gettsdorf 02.03.2010 (13:59Uhr) 1.

    Elgg ist zwar nicht schlecht, bietet aber nicht sehr viele Erweiterungen um den Anforderungen einer wirklich großen Community gewachsen zu sein. Ich kann da nur das kostenpflichtige Marlida empfehlen, angefangen von Miniblog bis zu Gameapps ist hier alles möglich.

  2. von akarch 12.05.2010 (21:07Uhr) 2.

    Marlida kann ich garnicht empfehlen!
    Die Programmierung ist schlecht selbst der admin kann kaum was von anderen usern ändern wie forenbeiträge etc.
    Support gibts dort auch kaum!

  3. von Anne Kleinschmidt 09.06.2010 (09:54Uhr) 3.

    Es kommt immer darauf an, welchen Nutzen man aus einer Community-Software ziehen will, welchen Aufwand man selbst in Kauf nimmt und natürlich wie flexibel das System für Erweiterungen und den Ausbau des Portals ist. Meist möchte man selbst zusätzliche Seiten mit mehr oder weniger statischem Inhalt hinzufügen. Dann sollte man darauf achten, dass das System auch CMS-Funktionen mitbringt. Einige kostenlose Open-Source-Systeme für die verschiedenen Anwendnungsgebiete findet man bei http://www.community-cms.de.
    Für Dokumentationen o.ä. eignet sich meist eine Wiki-Software, wobei hier wohl MediaWiki, welches ursprünglich für Wikipedia entwickelt wurde, eine brauchbare und vor allem kostenlose Lösung darstellt.
    Eine Software für eine Social Network Community mit Videofunktion steht mit osTube zur Verfügung. Obwohl die Installation eher von erfahrenen Administratoren durchgeführt werden sollte, gibt es viel Unterstützung im Forum auf der Homepage, bei der bereits alle möglichen Fragen beantwortet sind.

  4. von Uwe Stegmann 23.12.2011 (10:41Uhr) 4.

    Vielen Dank für diese sehr nützliche Information.
    Frohe Festtage und ein erfolgreiches 2012

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