In einer Eucalyptus-Cloud können die Node Controller (NC) komplett in einem privaten Netzwerk betrieben werden. Nur der Cloud Controller (CLC) und die Cluster Controller (CC) sollten über ein öffentliches Netzwerk erreichbar sein. Der S3-Service von Eucalytpus (Walrus) befindet sich auf der gleichen Ebene wie der CLC, der Elastic Block Storage (EBS) auf der gleichen Ebene wie die CC.
In einer Eucalyptus-Cloud können die Node Controller (NC) komplett in einem privaten Netzwerk betrieben werden. Nur der Cloud Controller (CLC) und die Cluster Controller (CC) sollten über ein öffentliches Netzwerk erreichbar sein. Der S3-Service von Eucalytpus (Walrus) befindet sich auf der gleichen Ebene wie der CLC, der Elastic Block Storage (EBS) auf der gleichen Ebene wie die CC.

Der Walrus Storage Controller (WS3) und der Elastic Block Storage Controller (EBS) besitzen die gleiche Funktionalität wie diese Speichermethoden innerhalb von Amazon EC2. Der WS3 kann auf jeder beliebigen Maschine laufen, wird aber per Default auf dem CLC installiert. EBS läuft auf der gleiche Maschine wie der Cluster Controller und wird automatisch konfiguriert, wenn der Cluster Controller installiert wird.

Der Cluster Controller (CC) ist die Verbindung zwischen Node Controller (NC) und Cloud Controller. Daher braucht der CC einen Netzwerkpfad zum CLC und einen Netzwerkpfad zum NC. Der CC entscheidet, welcher NC eine Maschinen-Instanz laufen lassen wird. Weiterhin ist der CC zuständig für das Bereitstellen und Routen von virtuellen Netzwerken zu den Maschinen-Instanzen. In einfachen Deployments laufen CC und CLC auf der gleichen Maschine.

Die Node-Controller-Software läuft auf der Maschine, auf der die Maschinen-Instanzen laufen. Die Rolle des NC ist es, die Verbindung zwischen dem Betriebssystem und dem Hypervisor auf der Maschine herzustellen. Der NC wird vom Cluster Controller aus gesteuert.

Der Einsatz von Enterprise Cloud (UEC) kann unter Ubuntu Server Edition 9.10 direkt aus dem Installationsmenü erfolgen. Das erleichtert den Einstieg zum Testen und Ausprobieren. Eine ausführliche Anleitung beschreibt zudem Schritt für Schritt, wie der Einsteig gelingt [5].

Fazit

Die Verbreitung von Cloud Computing wird in den nächsten Monaten und Jahren weiter stark zunehmen. Die Vorteile in den Bereichen Skalierbarkeit und Flexibilität sind einfach zu überzeugend, als dass man sich ihnen verschließen könnte. Mit Open-Source-Projekten wie Eucalyptus & Co. werden Entwickler und IT-Abteilungen jetzt in die Lage versetzt, sich ihre eigene Cloud-Infrastruktur aufzusetzen – die zudem noch kompatibel zum Cloud-Universum von Amazon ist. Bestehende und neue Hardware lässt sich so optimal auslasten und Entwickler bekommen eine Plattform geboten, mit der sie agiler entwickeln können.

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2 Antworten

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