Fazit
Faszinierend ist nicht nur die Komplexität und Stabilität, die einfache Bedienbarkeit, das einheitliche „Look&Feel“ und der enorme Funktionsumfang des Office-Pakets, sondern auch die Möglichkeit, mit dem gleichen Programm auf unterschiedlichen (Betriebs-) Systemen arbeiten zu können. OpenOffice 2.0 gibt es für Windows, Linux und MacOS, für Solaris und PPC Linux sowie für die BSD-Derivate – und immer ist die Oberfläche bis auf die jeweiligen GUI-Anpassungen (Icon-Farbe und Fensterrahmen) gleich, die Arbeitsweise identisch und der Dokumentenaustausch problemlos. Dem Projekt und der Community von OpenOffice ist damit sicher ein „großer Wurf“ gelungen, der Auswirkungen haben wird auf die aktuell bestehenden Strukturen im Office-Markt und möglicherweise eine Welle auslösen kann, deren Ende und Auswirkungen heute kaum abschätzbar sind. Auch wenn aktuell Sun Microsystems der größte Sponsor des OpenOffice-Projekts ist, bleibt doch zu hoffen, dass auch zukünftig ausreichend freiwillige Spenden aufgebracht werden können, um die Weiterentwicklung der freien Office-Suite zu gewährleisten.





