
Heute benötigt man keine Programmierkenntnisse und muss kein Webdesigner sein, um ein ansprechendes Online-Profil zu erstellen. Dienste wie flavors.me oder about.me nehmen viel Arbeit ab. Im Handumdrehen erstellt man mit diesen Diensten eine ansprechende Visitenkarte mit einprägsamer Adresse.
Einfach Hintergrundbild hochladen, Twitter, Facebook und weitere Services verbinden, Beschreibungstext reinkopieren, fertig. Farben und Schriften kann man bei Bedarf ebenfalls anpassen. Einziger Wermutstropfen: Bisher stehen leider beide Dienste nur auf Englisch zur Verfügung.
Wer allerdings ein umfangreicheres Portfolio benötigt, um zum Beispiel einen Showcase seiner Arbeiten und Referenzen zu präsentieren, sollte sich carbonmade.com, dropr.com oder krop.com ansehen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin sein Portfolio auf Tumblr [1] oder mit WordPress aufzusetzen. So ist man beim Aufbau noch flexibler, hat aber auch wesentlich mehr Aufwand. Es gibt zahlreiche kostenfreie oder günstige Themes für beide Plattformen, die speziell für Galerien und Lebensläufe erstellt wurden. Eine gute Anlaufstelle sind Adressen wie tumblr.com/themes/ oder wordpress.org/extend/themes/ sowie themeforest.net. [2]
Die Wahl der richtigen Plattform hängt von den eigenen Anforderungen und Skills ab, aber auch vom eigenen Netzwerk. Hat man zum Beispiel schon viele Kontakte auf tumblr, liegt ein dortiger Aufbau des eigenen Portfolios nahe, so dass das eigene Netzwerk bei der Verbreitung beispielsweise durch „Likes“ und „Reblogs“ hilft.
Sascha Aßbach








von CH 04.10.2011 (13:07Uhr) 1.
Die Empfehlung "Es schadet keinesfalls seine Daten auf verschiedenen Plattformen redundant zu platzieren" würde ich einschränken. Wir haben hier möglicherweise ein "duplicate content"-Problem: kann nicht mehrfach identischer Inhalt zu "Minuspunkten" bei Google führen? "Unique" also einzigartiger Inhalt hat auf jeden Fall Vorteile.
Zumindest verliert man die Kontrolle darüber, welche Seite mit Priorität angezeigt wird.
Es dürfte außerdem erheblichen Aufwand mit sich bringen, verschiedene Plattformen gleichermaßen aktuell zu halten. Meine Empfehlung: für 1 Plattform entscheiden und ggf. verlinken.
Wenn es um aktuelle Inhalte geht meine Empfehlung klar für wordpress.com: ergänzte oder geänderte Inhalte sind meist in weniger als 1 Minute bei Google zu finden.
von sascha 10.11.2011 (21:27Uhr) 2.
Hallo CH, ich sehe deinen Kommentar leider erst jetzt.
Ist vielleicht etwas dran an deinem Argument, obwohl ich glaube, dass der Punkt "duplicate content" bei der Divergenz der genannten Services warscheinlich nicht wirklich zum Tragen kommt - ich weiß es allerdings nicht. Bei der Pflege muss ich dir durchaus zustimmen. Die Frage ist, wie oft ändert man sein Portfolio? Aktuelle Projekte werden vllt ergänzt aber der Basistext wohl eher nicht? So tief konnte ich das in dem Artikel auch nicht beleuchten. Dennoch vielen Dank für den Kommentar!
von CH 10.11.2011 (21:41Uhr) 3.
Nach dem letzten Update von Google mit Aufwertung aktueller Nachrichten (http://g.hermsen.info/2011/11/07/google-aktuelles-news/) würde ich meine Empfehlung bzw. Vermutung sogar noch bekräftigen: lieber die Energie in 1 ordentliche Seite mit einzigartigem, relevantem und aktuellem Inhalt stecken, ordentlich über Netzwerke verteilen, als mehrere redundante Baustellen zu unterhalten. Wordpress und Tumblr haben außerdem schon ordentliche "Verteilwerkzeuge" mit automatischer Verknüpfung von Facebook und Twitter mit an Bord.
von sascha 10.11.2011 (21:48Uhr) 4.
@CH Okay, das ist gut zu wissen, danke. Mal von Tumblr, Wordpress abgesehen. Denkst du es schadet auch kleinere Portfolios/Visitenkarten auf about.me und flavors.me z.b. anzulegen mit gleichem Content? Vielleicht wäre dann die Empfehlung die Texte etwas zu variieren um doppelten Content zu vermeiden. Oder sich tatsächlich auf eins zu fokussieren und über weitere Netzwerke dorthin zu linken.
von pro fi le 03.09.2012 (17:07Uhr) 5.
Bei freiberuflerprofilen oder bewerberplattformen hat man ein ähnliches Problem. Ich würde ja gerne sychr(o)n(i)z(e)r schreiben aber irgendwer will sicher Geld oder Abmahnungen für "seine" von den Usern eingetragenen Daten, so das ich es mit spare.
Elementare kontaktdaten sollte man vielleicht an mehreren Plattformen halten, aber referenzsammlungen oä wegen Arbeitsaufwand und vielleicht Duplikate Content nur an einer stelle. Man sieht ja an Konkurrenten, was üblich ist.
von Andrej von Prilipponen via facebook 03.09.2012 (17:30Uhr) 6.
klasse. Schöne kompakte Übersicht. Danke.
von palfrun 04.09.2012 (17:59Uhr) 7.
Ich würde gerne mal wissen wieviel sowas im wirklichen Leben bringt. Was ich meine, Ich bin ein Freelance WebDesigner/Entwickler, besitze meine eigene Website mit Portfolio die auch mit FB/Twitter verbunden ist.
Was bringt mir jetzt so eine AboutMe Profilseite, besteht wirklich dadurch eine Chance an mehr Aufträge zu kommen oder lohnt sich das nur wenn man keine andere Porfolio Seite hat und nur schnell mal kurz seine Werke online stellen will ?
lg
Tom
von pro fi le2 05.09.2012 (13:56Uhr) 8.
Freelancern sollte klar sein, das einiges nur über Vermittler läuft. Supermodels haben Model-Agenturen, Fotografen haben Getty pictures und vermieter haben immoscout bzw Immobilienmakler. Und alle drei genannten Gruppen sind oft Freiberufler bzw selbstständig.
Und sich selber rechts- und angriffssicher hosten und ständig securitypatches nachlegen ist eher was für admins und weniger für Künstler, Schreiber usw.
von webdesign – Meine Lesetipps: Septe… 10.03.2013 (15:34Uhr) 9.
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