Mit Hilfe eines Wizards können auf Basis der mit dem System verwalteten Kosten und Aufwände Rechnungen erstellt werden. Hierbei stehen die auf das Projekt erfassten Stunden und Projektkosten (z. B. Reisekosten) als Grundlage zur Verfügung. Eine zusammenfassende Gewinn- und Verlustrechnung kann der Projektübersicht entnommen werden. Weiterführende Berichte sind in einem kommerziellen Modul enthalten, das für 450 Euro erworben werden kann. Dank der offenen Architektur steht dem Anwender außerdem die Nutzung freier Report-Tools wie zum Beispiel JasperReports offen.
Modular und Erweiterbar
Ein Paket-Manager erleichtert die Installation zusätzlicher Pakete. Ein automatischer Update-Service stellt deren Aktualität sicher. Neben den offenen Standards XML-RPC und ODBC bietet Project-
Open auch auf der Applikationsebene zahlreiche Im- und Exportfunktionen für CSV und Excel. In der OpenACS-Community (www.openacs.org) gibt es mehr als 100 weitere Module, die in eine Project-Open-Installation integriert werden können. Darunter befindet sich auch eine Workflow-Engine auf Petri-Netz Basis, die bei der Automatisierung von Prozessen eine leistungsfähige und kostenlose Alternative zu kommerziellen Produkten darstellt.
Projekte und Firmen können über dynamische Felder anwendungsspezifisch erweitert werden. Diese Erweiterungen bleiben auch bei einem Software-Update erhalten.
Wo beginnen?
Auf der Community-Seite www.project-open.org stehen Installer für Windows, Linux und VMWare bereit. An gleicher Stelle ist auch die Programmdokumentation zu finden. Alle Installer enthalten Beispieldaten, mit denen das System evaluiert werden kann. Diese Daten können beim Übergang in den Produktionsbetrieb über das Administrationstool gelöscht werden. Daneben stehen für die bestehenden Branchenlösungen Online-Demos zur Verfügung.


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