Ausblick auf Version 2.0
Absolut positiv aufgenommen wurden dagegen die Keynotes. Der Rails-Chefentwickler David Heinemeier Hansson zeigte sich zufrieden mit der aktuellen Entwicklung und gab einen kleinen Ausblick auf die bald erscheinende Version 2.0 [5] des Frameworks. Diese besitzt zwar einen eher evolutionären Charakter, bringt jedoch gezielte Verbesserungen mit sich. Ebenfalls Erwähnung fand das neue Patch-Management [6], das die Transparenz zur Fehlerbehebung zwischen Kernteam und den normalen Entwicklern verbessern soll. Eine weitere Keynote hielt Dr. Roy T. Fielding, Erfinder von REST („Representational State Transfer“), der noch einmal die Grundzüge des REST-Ansatzes erklärte und auch Stellung zu der Implementierung in Rails nahm. Buchautor Dave Thomas dagegen zeigte mit der etwas philosophisch angehauchten Analogie zwischen Rails und Kunst, wie die Software-Entwicklung mit Rails funktionieren kann.
Bratwurst on Rails
Neben der eigentlichen Konferenz organisierte die Berliner Ruby-Usergroup zwei kleine Nebenveranstaltungen, die ebenfalls sehr gut ankamen. So wurde die Konferenz von einem „Bratwurst on Rails“-Empfang eingeleitet, der das Kennenlernen bei Bratwurst und Bier vereinfachte. Außerdem fand außerhalb des regulären Programms die „RejectConf“ statt. Bei dieser kleinen Veranstaltung konnte jeder Teilnehmer einen maximal fünfminütigen Vortrag halten. Dabei standen nicht nur ernst gemeinte Themen im Vordergrund.
Rückblickend betrachtet war die RailsConf Europe 2007 [7] ein voller Erfolg, was auch die Meinungen in den zahlreichen Blogs, die über die Konferenz berichteten [8], widerspiegeln.
Während der diesjährigen Konferenz wurde bekannt gegeben, dass auch die RailsConf Europe 2008 in Berlin stattfinden wird. Viele der Anwesenden bestätigten bereits, dass sie im nächsten Jahr wieder die Reise nach Berlin antreten werden.








