Gerade für Startups ist das Thema Payment oft ein Randthema, das anderen Themen wie Produktentwicklung oder Marketing meist untergeordnet ist. Dadurch werden häufig gerade am Anfang unnötig teure, teilweise exklusive Verträge mit falschen Anbietern geschlossen, die nicht nur massive Kosten, sondern auch unnötigen Integrationsaufwand nach sich ziehen und nicht die gewünschte Umsatzwirkung erzielen.
Dabei ist die richtige Auswahl der Bezahlsysteme ein sehr entscheidender Faktor, der das Wachstum und die Umsatzentwicklung sehr stark beeinflussen kann. Das Problem: Oft ist jungen Unternehmern nicht klar, welche Bezahlmethoden man für die Umsatzmaximierung wirklich braucht. Wie funktionieren sie? Was kostet das alles? Und worauf muss man bei der Auswahl von Payment-Anbietern besonders achten?
Die richtigen Bezahlmethoden
Für die Abwicklung von Zahlungen im Internet stehen zum einen klassische Zahlungsmethoden zur Verfügung, die bereits im Offline-Handel verwendet werden. Auf der anderen Seite spezialisieren sich einige Anbieter zunehmend auf Zahlungsmethoden im Internet und haben diese fest als alternative Zahlungslösungen etabliert. Die Zahlungsarten reichen dabei von den „Klassikern“ wie Rechnung, Vorkasse oder Nachnahme über Lastschrift und Kreditkarte, Sofortüberweisung oder Giropay bis zu verschiedenen E-Wallets.
In Deutschland stehen Kunden und Händlern derzeit etwa 40 Zahlungsarten zur Verfügung. Dabei gibt es viele kleine und unwichtige Methoden, auf die ein Wachstumsunternehmen verzichten sollte. Mehr als die Hälfte der Internethändler hat drei bis fünf Zahlungsverfahren in ihre Seiten integriert. Grundsätzlich kann man sagen: Je mehr Zahlungsverfahren ein Händler seinem Kunden zur Auswahl stellt, desto wahrscheinlicher ist es, dass er eine für sich passende Zahlungsmethode findet und sich für einen Kauf entscheidet. Um die Kunden nicht zu verwirren, sollte man die Anzahl der angebotenen Systeme aber auf fünf bis sechs begrenzen.





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