von Martin Ott, 02.09.2008

Tipps zur Auswahl der richtigen Zahlungsmittel im E-Commerce: Ratgeber E-Payment

Aus dem
t3n Magazin Nr. 13

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Die Rechnung

Die Bezahlung per Rechnung ist zwar bei Kunden noch immer sehr verbreitet, allerdings ist bei dieser Zahlungsmethode speziell für den Händler das Risiko sehr hoch. Zum einen besteht die Möglichkeit des Zahlungsausfalls, zum anderen muss er die anfallenden Kosten der Abwicklung tragen, die sich schnell summieren können.

Bei Zahlung per Vorkasse entfällt zwar das Ausfallrisiko für den Händler, dafür trägt jedoch der Kunde das Risiko, ein fehlerhaftes Produkt zu erhalten. Zudem ist Zahlen per Vorkasse für den Käufer umständlich und es können – bedingt durch banktechnische Abläufe – Verzögerungen beim Kauf und der Auslieferung auftreten, wodurch die Option der Vorkasse von immer weniger Kunden in Anspruch genommen wird.

Die Bezahlung per Rechnung ist auch heute noch dort sinnvoll, wo physische Waren ausgeliefert und gegebenenfalls wieder zurückgeschickt werden können. Für Startups, die rein im Internet Waren oder Dienste verkaufen, ist aber der Aufwand für Rechnungsversand, Abgleich mit der Buchhaltung und das Eintreiben von nicht bezahlten Rechnungen zu hoch und zu bürokratisch. Der reine Rechnungskauf ist daher initial nicht unbedingt die beste Bezahloption.

Die Zahlung per Nachnahme

Auch die Zahlung per Nachnahme ist weiterhin sehr verbreitet, jedoch umständlich und teuer, da der Kunde oft schwer anzutreffen ist und zusätzliche Versandkosten veranschlagt werden, die gerade bei kleinen Beträgen in keinem Verhältnis stehen. Auch diese Bezahlmethode ist daher für junge Internetfirmen nicht unbedingt zu empfehlen. Hingegen bietet das Lastschriftverfahren eine einfache, sehr gut akzeptierte Alternative zur Rechnungsstellung und Nachnahme.

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