Gemeinhin versteht man unter einer RIA eine Anwendung, die „reichere“ Möglickeiten als eine traditionelle Webanwendung bietet. Drag & Drop mit dem Desktop, Tastenkürzel, multimediale Fähigkeiten und Zugriff auf Funktionen des Betriebssystems gelten als Kriterien. Entscheidend ist, dass aus dem Internet geladen wird und nicht zuvor installiert werden muss: Doch demnach ist bereits ein Java-Applet aus dem letzten Jahrzehnt eine RIA – eine genaue Definition scheint schwierig.
Aktuelle JavaScript-Frameworks wie ZK oder YUI (siehe Artikel ab Seite 54) zeigen eindrucksvoll, wie reich Webanwendungen sein können. Richtig eingesetzt erreichen die Entwickler einen hohen Grad an Funktionalität in ästhetischer Form, die sicher viele dem alten Hypertext nicht mehr zugetraut hätten. Beim nötigen Webbrowser scheiden sich die Geister: Ist dieser selbst eine RIA? Wie ist es mit Ajax-Anwendungen im Browser? Geschickt hat das Mozilla-Team mit Prism [2] demonstriert, wie wenig Browser nötig ist: Prism bringt mit minimalen Aufwand Webanwendungen auf den Desktop.
Google stellt mit „Gears“ eine Library zur Verfügung, die neben asynchroner Ausführung von JavaScript auch den Zugriff auf lokale Ressourcen (Caching) und eine offline-verfügbare, relationale Datenbank inklusive Synchronisierungsmöglichkeiten bietet. Das erinnert an die Fähigkeiten der neuen Scripting-Engine im kommenden Mozilla Firefox 3.0 und auch Adobes AIR implementiert diese grundlegenden Funktionen.
Erfolgsfaktoren für RIA-Technolgien
Über den Erfolg und die Verbreitung einer Technologie entscheidet meist mehr als nur ihre Qualität. Auch die Faktoren Nutzerzahl, Leistung, Entwicklerfreundlichkeit, Marketing und Lizenzrecht sind wichtige Faktoren. Doch wie wichtig sind sie, und gibt es Unterschiede zu anderen Arten von Software?





Eine Antwort
von visualisierte | media design – Web… 25.10.2009 (21:02Uhr) 1.
[...] Trends und Technologien: Rich Internet Applications 2008 » t3n Magazin Das Jahr 2007 war voller Neuheiten und Ankündigungen aus dem Bereich der Rich Internet Applications. Neben einigen Innovationen wandeln sich auch immer mehr etablierte Technologien, um den wachsenden Markt zu bedienen. Es bleibt zu prüfen, welches Potenzial die vielfältigen Möglichkeiten im nicht minder Hype-umnebelten Jahr 2008 tatsächlich bieten und wie die Reise in das RIA-Nirvana weitergeht. (tags: ria artikel article internet technologie t3n) [...]