Nutzerzahl: Analysten werden oft mit Zahlen über die Verbreitung des Flash Players zitiert: Eine „Martkpenetration“ von über 90% sei dominant. Sicher gibt es gute Gründe für die hohe Verbreitung. Doch, und diese Bemerkung sei nicht als subtile Kritik an Adobe zu deuten, fehlt es bisher im Bereich der Browser-basierten RIAs an einer gesunden Konkurrenz. Außerdem sind Benutzer keine Lemminge, die in Scharen auf „Install Plugin“ klicken. Vielmehr ist die Installation eines Browser-Plugins oft Skepsis ausgesetzt. „Brauche ich das?“ oder ein sicherheitsbewusstes „Will ich das?“ sind oft berechtigte Fragen. Es bleibt überzeugende Gründe zu liefern, warum die Installation Vorteile bietet. Doch auch „Desktop-RIAs“ wie auf Adobe AIR basierende Anwendungen müssen installiert werden – viele interessante Anwendungen wecken die Neugier der Benutzer und senkten die Hemmschwelle. Im Laufe der diesjährigen Olympischen Spiele wird die spannende Beobachtung möglich sein, ob Microsoft das Video-Streaming mit Silverlight auch in der Version für Linux verbreiten kann.
Leistung: Geschwindigkeit und Resourcenverbrauch, Features und Bugs – Jede RIA-Entwicklungsumgebung hat spezifische Vor- und Nachteile, deren Verhältnis auch von den Anforderungen des Projekts abhängt. In den meisten Fällen ist Vielseitigkeit von Vorteil – erfreulicherweise unterstützen nahezu alle aktuellen Systeme eine Vielzahl von Standards und Protokollen zur Kommunikation mit entfernten Diensten und Anwendungen. Alle gegenwärtigen Systeme sind leistungsfähig genug, um auch komplexe Anwendungen schnell auszuführen. Meist schränkt die jeweilige Sandbox, in der die Anwendung isoliert vom Rest des Betriebssystems läuft, die Leistung weniger ein als die Bandbreite der Internet-Anbindung. Für Video-Streaming und neuerdings auch Vektorrechnung steht einigen Systemen „Hardware-Beschleunigung“ zur Verfügung. Der Adobe Flash Player beispielsweise beeindruckte bereits Mitte letzten Jahres durch Echtzeit-3D-Visualisierungen mit Open-Source-Bibilotheken, Microsoft nutzt die eigene Windows Media Technologie für near-HD-Video-Streaming mit Silverlight.







Eine Antwort
von visualisierte | media design – Web… 25.10.2009 (21:02Uhr) 1.
[...] Trends und Technologien: Rich Internet Applications 2008 » t3n Magazin Das Jahr 2007 war voller Neuheiten und Ankündigungen aus dem Bereich der Rich Internet Applications. Neben einigen Innovationen wandeln sich auch immer mehr etablierte Technologien, um den wachsenden Markt zu bedienen. Es bleibt zu prüfen, welches Potenzial die vielfältigen Möglichkeiten im nicht minder Hype-umnebelten Jahr 2008 tatsächlich bieten und wie die Reise in das RIA-Nirvana weitergeht. (tags: ria artikel article internet technologie t3n) [...]