Etwas lernen muss der Java-Entwickler dennoch: Sun führt die deklarative Skriptsprache JavaFX Script ein, die nach eigenen Angaben optimal für die Entwicklung interaktiver Anwendungen sei. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen, wie beispielsweise der Komponenten-basierten Beschreibungssprache MXML in Adobes Flex, ist JavaFX Script weniger komplex und erlaubt direkten Zugriff auf Funktionen und Bibliotheken der Java-Runtime. Die Sprache beschreibt interaktive Anwendungen in einer gut lesbaren Form, die grob an eine Mischung aus Java, CSS und besagten MXML erinnert. Allerdings zeigt sich der theoretische Vorteil dieser schlanken Architektur bisher nicht in der Praxis: JavaFX-Anwendungen wirken noch etwas behäbig.
Sun hält sich mit dem Begriff RIA zurück und spricht von „rich content applications“ – nicht zu verwechseln mit einer „Rich Client Platform“ (RCP) wie Eclipse [13] und NetBeans [14], die zur Entwicklung eingesetzt werden können. Beide Plugins sind unter einer dualen Lizenz aus GPL 2.0 und CDDL [15] kostenlos verfügbar. Auch der Quellcode von JavaFX Script ist verfügbar, doch Sun will sich mit der Art der Open-Source-Lizenz noch nicht festlegen [16].







Eine Antwort
von visualisierte | media design – Web… 25.10.2009 (21:02Uhr) 1.
[...] Trends und Technologien: Rich Internet Applications 2008 » t3n Magazin Das Jahr 2007 war voller Neuheiten und Ankündigungen aus dem Bereich der Rich Internet Applications. Neben einigen Innovationen wandeln sich auch immer mehr etablierte Technologien, um den wachsenden Markt zu bedienen. Es bleibt zu prüfen, welches Potenzial die vielfältigen Möglichkeiten im nicht minder Hype-umnebelten Jahr 2008 tatsächlich bieten und wie die Reise in das RIA-Nirvana weitergeht. (tags: ria artikel article internet technologie t3n) [...]