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Social-Ads im Griff: Diese Tools helfen bei der Werbeplanung

(Grafik: Shutterstock/ Max Griboedov)

Wenn Unternehmen ihre Social-Media-Anzeigen selbst verwalten, müssen sie eine ­Menge Kanäle im Blick behalten. Dabei helfen spezielle Verwaltungs- und Performance-­Lösungen. Ein Überblick.

Mit Social-Media-Ads können E-Commerce-Händler, Marken und Unternehmen ihre Zielgruppen ganz gezielt erreichen – eigentlich. Doch die Bandbreite der Plattformen wächst und damit der Aufwand. Denn von Bing bis Snapchat müssen Firmen ihre Anzeigen und Kampagnen verwalten, deren Performance prüfen und ihre Social-Media-Ad-Strategie verbessern. Helfen können dabei entsprechende Verwaltungs- und Optimierungswerkzeuge.

Welche Lösung am besten auf die eigenen Bedürfnisse passt, sollten Unternehmen vorab prüfen: Reichen die kostenlosen Werkzeuge der Plattformanbieter? Oder sind komplexere, aber auch kostenpflichtige Lösungen von Drittanbietern besser? Und wo liegt der Schwerpunkt: bei der Verwaltung oder der Performance-Optimierung?

Snap-Ad-Manager und Facebooks Power Editor

Eine erste Anlaufstelle können die sozialen Netzwerke selbst sein. Sie stellen für die Verwaltung teils kostenlose Werkzeuge bereit. Wer ausschließlich auf Snapchat oder ausschließlich auf Facebook unterwegs ist, der findet dort möglicherweise schon die passenden Tools.

Snapchat hat Mitte Juli den Snap Publisher freigeschaltet, mit dem Unternehmen ihre Videos für Snap Ads bearbeiten können – auch ohne kostspielige Bearbeitungssoftware wie Final Cut oder Adobe After Effects. Firmen können damit zum Beispiel ein Video vom Querformat ins Hochformat konvertieren, mit Designelementen wie Texten, Bildern oder Animationen versehen, eine der zahlreichen Vorlagen nutzen oder eine Website in eine Snap-Anzeige umwandeln. Die Werbung schalten und Zielgruppen definieren können Firmen über den Snap Ad Manager. Dazu stehen eine Reihe von Lifestyle-Kategorien und demografische Daten für zielgruppengenaues Targeting zur Verfügung. Auch Daten von Drittanbietern lassen sich für Messfunktionen miteinbeziehen – etwa von Moat, Sizmek, Innovid, Doubleclick und Nielsen. Werbetreibende können dadurch Anzeigen in einem Rutsch  erstellen, verwalten und schalten.

Auch Facebook bietet ein eigenes Tool: Mit dem Power Editor können Unternehmen Anzeigen aus Bildern und Texten oder aus Videos erstellen. Im Gegensatz zum Werbeanzeigen-Manager – mit dem Einsteiger Ads erstellen und aktualisieren können – lassen sich mit dem Power Editor mehrere Anzeigen gestalten, als Entwurf speichern, bearbeiten und veröffentlichen. Um Kampagnen oder Anzeigen zu finden, können Werbetreibende voreingestellte oder benutzerdefinierte Filter verwenden. Beide Facebook-Werkzeuge bieten auch Auswertungsfunktionen. Allerdings liefert der Werbemanager nur einen groben Überblick über die Performance aller Kampagnen auf Kontoebene. Der Power Editor zeigt mehr Details. Darüber hinaus implementiert Facebook neue Werbeformate und Funktionen zuerst im Power Editor. Die Funktion „Beitrag bewerben“ direkt im Newsfeed sollten Firmen lieber nicht nutzen, denn so können sie ihr Zielpublikum nur sehr begrenzt wählen. Ein bestimmtes Publikum können sie so zum Beispiel gar nicht auswählen.

Auch Twitter versucht sich derzeit an einem eigenen Tool, das allerdings kostenpflichtig ist. Der Social-Media-Anbieter testet einen Premium-Service, mit dem Anzeigenkunden Tweets auswählen und bewerben können. Das Marketingtool soll für 99 Euro pro Monat Anzeigenmetriken automatisch auswerten und entsprechend ausspielen. Der neue Service richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, bei denen Twitter-Werbung bislang unter den Tisch fiel, weil die Ressourcen fehlten. Noch befindet sich der Twitter-Premium-Service im Beta-Stadium.

Die Werkzeuge von Snapchat, Facebook und Twitter lassen – wie die anderer sozialer Netzwerke auch – noch einige Wünsche offen. Oft ist die Software nicht gerade übersichtlich, sei es bei der Anzeigenerstellung und -verwaltung oder bei der grafischen Auswertung. An dieser Stelle kommen die Lösungen von Drittanbietern ins Spiel. Sie unterscheiden sich voneinenader in zwei wesentlichen Punkten: hinsichtlich der unterstützten Plattformen und hinsichtlich ihres Einsatzzwecks. Die einen sind etwa auf die Steigerung der Anzeigen-Performance ausgelegt, die anderen auf die optimale Verwaltung verschiedener Plattformen.

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