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Gute Berater, schlechte Berater: Den richtigen Dienstleister für Social Media finden

    Gute Berater, schlechte Berater: Den richtigen Dienstleister für Social Media finden

Grafik: webtreats.mysitemyway.com Social Media ist das neue Zauberwort im Marketing-Mix. Dementsprechend schreiben sich immer mehr Agenturen und Berater dieses Thema als Spezialgebiet auf die Fahne. Doch nicht jeder mit einem Twitter-Account ist auch in der Lage, eine geeignete Strategie für ein Unternehmen zu entwickeln. Dieser Artikel beleuchtet, wie man gute Agenturen und Berater von schlechten unterscheidet.

Social Media erlebte im letzten Jahr einen regelrechten Boom. Erfolgsgeschichten wie die von Dell [1] und diverse Studien, die zeigen, dass Unternehmen, die Social Media intensiv nutzen, höhere Gewinne erzielen als ihre Konkurrenten [2], bewegen immer mehr Unternehmen zum Einstieg in das Thema.

Die Nachfrage sorgt dafür, dass fast täglich neue Agenturen und Berater auf der Bildfläche erscheinen, die „Social Media“ als Dienstleistung anbieten. Die große Vielfalt an Anbietern und das fehlende Gütesiegel für „Social-Media-Fähigkeit“ werfen allerdings Probleme auf. Denn wie soll man als Laie erkennen, welcher Dienstleister gut ist und welcher nur vorgibt, gut zu sein?

Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet

Tatsächlich gibt es Kriterien, anhand derer Sie die Qualität eines Dienstleisters ermitteln können. Die folgende Checkliste gibt einen kleinen Überblick:

Kriterium negativ positiv
Präsenz online Starre oder gar keine Online-Präsenz Authentischer Auftritt und echte Interaktion online
Reaktionen online auf Social-Media-Kampagnen Negative Reaktionen Gutes Online-Echo
Strategie Kommt mit vorgefertigter Strategie Analysiert genau Situation und Ziele und leitet daraus eine Strategie ab
Versprechen Verspricht schnelle Erfolge Warnt vor Risiken und stellt realistische Ziele in Aussicht
Leistungsbereich Versucht, möglichst viele Dienstleistungen zu verkaufen und interne Aufgaben zu übernehmen Denkt nachhaltig und sieht sich als externer Mentor für interne Mitarbeiter

Social Media is about being social

Social Media kann man nicht lernen, ohne selbst „social“ zu sein. Aus diesem Grund ist eines der wichtigsten Zeichen dafür, ob Sie einen guten Dienstleister vor sich haben, dessen eigene Social-Media-Aktivität.

Beobachten Sie, wie die Agentur beziehungsweise der Berater selbst im Social Web agieren. Dies beginnt schon auf der Homepage – sind hier Verweise auf andere Präsenzen wie den Twitter-Account, die Facebook-Page oder das Blog zu finden? Wenn nicht, ist das schon mal kein gutes Zeichen.

Haben die Agentur oder der Berater einen Twitter-Account, können Sie über die Twitter-Suche [3] nach dem Namen des Accounts suchen. Auf Basis der Ergebnisse beurteilen Sie, ob dort mit Lesern echte Interaktion stattfindet. Lassen Sie sich aber nicht von hohen Follower-Zahlen blenden – die Qualität und nicht die Quantität zählt. Qualität heißt Interaktion, also die Fragen, Antworten und Zitate, die an und von dem Account ausgehen. Diese sind an dem kleinen @-Zeichen erkennbar.

Ein guter Social-Media-Berater interagiert über seinen Twitter-Account mit anderen Twitter-Nutzern.
Ein guter Social-Media-Berater interagiert über seinen Twitter-Account mit anderen Twitter-Nutzern.

Nicht jede Agentur muss einen aktiven Twitter-Account haben. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, neben dem offiziellen Firmenaccount auch einen Blick auf die Accounts der Mitarbeiter zu werfen. Sehen Sie hier authentische Persönlichkeiten oder Profile mit Marketing-Sprech? Gleiches gilt für die Facebook-Page oder das Blog. Wird auf die Kommentatoren und Fans eingegangen oder nicht? Machen Sie sich ein genaues Bild davon, wie die Agentur oder der Berater Beziehungen online pflegen – denn darum geht es bei Social Media.

Links und Literatur

  1. The Future of Dell in Social…
  2. Pressemitteilung zur Social-Media-Studie
  3. Twitter-Suche
  4. Google-Blog-Suche

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1 Reaktionen
Thomas Fanselow

Vielen Dank für diese Präsentation.
Sie verdeutlicht am besten welche Möglichkeiten es gibt.
Meiner Meinung nach, kommt es aber nicht nur auf die Kompetenz in der Social Media Network Welt an, sondern auch auf die Branchenkenntnisse des zu beratenden Unternehmen. Jede Branche hat mittelfristig ein anderes Ziel, dass es mit dem Auftritt im Social Media Network erreichen möchte. Es kann nur der beraten der Potentiale einschätzen kann.

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