T3N Magazin: Die Unterteilung in themenspezifische Ressorts würde aber ja nicht ausschließen, weiterhin ein großes Ganzes darstellen zu können, oder?
Frank Westphal: Stimmt. Mir schwebt vor, Spiegel Online zu spiegeln. Die Ressorts würden also ähnlich aussehen wie die Hauptressorts bei Spiegel Online, dazu käme dann die Titelseite, die die großen Themen aus den einzelnen Ressorts und dazu noch ein paar kleinere Themen bündelt und dadurch den Überblick auf einer Seite bietet. Das Problem dabei ist, dass ich Rivva die Ressorts erst beibringen muss. Der Computer lernt wie der Mensch aus Mustern aus der Vergangenheit. Das heißt, ich müsste lauter alte Artikel durchgehen und diese kategorisieren. Das finde ich ziemlich öde, deshalb kommt das Thema nicht so recht voran.
T3N Magazin: Sie denken momentan also eher an große Ressorts wie Wirtschaft, Politik und Technik, denn an kleine Ressorts innerhalb des jetzigen Themenspektrums?
Frank Westphal: Ja, vom Groben zum Feinen. Für mich als Extreme Programmer sind kleine Schritte das A und O. Das Team von Sevenload zum Beispiel hatte vor kurzem große Probleme mit seinem Relaunch, weil sie sich für den großen Schritt entschieden haben. Aus meiner Sicht ist das der falsche Ansatz. Statt dessen sollte man neue Features nach und nach live schalten, weil man dadurch viel schneller Feedback bekommt und auch einen schnelleren Return on Investment hat. Ich plane die Erweiterung von Rivva daher in kleinen Schritten. Der erste Schritt ist es, überhaupt erstmal Hauptressorts zu definieren. Später kann ich mir dann vorstellen, Technologie-Themen weiter aufzusplitten.


















[...] auf die Ankündigung im Rivva-Blog kann man (natürlich) auf Rivva verfolgen. Im t3n Magazin Nr. 12 gab es übrigens ein interessantes Interview mit Frank Westphal zu lesen. « vorheriger [...]