T3N Magazin: Gibt es andere Technologien, die aus Ihrer Sicht das „nächste große Ding“ werden könnten?
Frank Westphal: Nein, außer dem iPhone gibt es da im Moment nichts. Aber ich glaube, dass viele Leute, die über Rails zu Ruby gekommen sind, in Zukunft die Mächtigkeit von Ruby schätzen lernen werden. Da geht noch viel mehr. Positiv finde ich außerdem die Renaissance von JavaScript. Jahrelang war die Sprache total verpönt und wurde zu Dotcom-Zeiten oft nur per Copy & Paste eingesetzt, ohne dass sich Entwickler wirklich mit der Sprache beschäftigt hätten. Dabei ist das Sprachdesign von JavaScript viel eleganter und einfacher als beispielsweise das von Java. Ich glaube, dass es in Zukunft immer mehr Leute geben wird, die serverseitig JavaScript programmieren. Google hat beispielsweise das gesamte Rails-Framework zu JavaScript portiert, weil Google intern nur Python, Java und JavaScript verwendet.
T3N Magazin: Haben Sie sich bei der Programmierung von Rivva bestehender Code-Fragmente bedient?
Frank Westphal: Für Rivva nicht. Generell ist es aber ein großer Vorteil in der Ruby- und Rails-Community, dass man einen großen Marktplatz von Komponenten bzw. Plugins hat, die aus diversen Web-2.0-Projekten extrahiert wurden. So kann man sicher sein, dass diese nicht auf der grünen Wiese entstanden sind, sondern schon mal funktioniert haben. Das GitHub auf github.com hat sich für den Austausch unter Entwicklern ziemlich etabliert.
T3N Magazin: Setzen Sie Tools zum Projektmanagement ein, die Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen?
Frank Westphal: Nein, ich bin ja alleine (lacht).


















[...] auf die Ankündigung im Rivva-Blog kann man (natürlich) auf Rivva verfolgen. Im t3n Magazin Nr. 12 gab es übrigens ein interessantes Interview mit Frank Westphal zu lesen. « vorheriger [...]