Neue Migrationen

Gerade Tabellen mit vielen Feldern waren in den Migrationen oft mit viel dupliziertem Code verbunden. Felder gleichen Typs mussten, obwohl sie absolut gleich konfiguriert waren, ebenso umfangreich wie ihre Vorgänger definiert werden. In den neuen Migrationen in 2.0 tauschen nun Feld-Typ und Feld-Name die Plätze. Hier ein Vergleich zwischen alt und neu:

Rails 2.0 bindet verstärkt die gute alte HTTP-Authentifizierung ein.

Rails 2.0 bindet verstärkt die gute alte HTTP-Authentifizierung ein.

HTTP-Authentifizierung

Auf den ersten Blick mag es verwundern, dass Rails 2.0 die gute alte HTTP-Authentifizierung stärker einbindet – für die meisten Anwendungsfälle ist der Klassiker schließlich nicht gerade „State of the art“. Doch für Datendienste, zum Beispiel für Feedreader, ist diese Authentifizierung durchaus sinnvoll. Rails 2.0 kann Clients, die XML-Daten anfordern, den Zugriff sehr leicht über die HTTP-Authentifizierung erlauben, während andere Formate nach gewohnter applikationsspezifischer Authentifizierung ausgegeben werden.

Um Lizenzfragen bei Plugins zu vereinfachen, erstellt der Generator für ein neues Plugin gleich eine Datei mit der MIT-Lizenz. Soll für das selbst erstellte Plugin eine andere Lizenz gelten, kann die MIT-Lizenz an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Wie in jeder Version werden einige Features als „deprecated“ (wörtlich „missbilligt“) gebrandmarkt und einige uralte Features endlich komplett entfernt. Über diese Routine-Tätigkeiten hinaus werden auch einige Features (z. B. die InPlaceEditing-Makros) aus der Kern-Applikation ausgelagert und in eigene Plugins verpackt.

Fazit

Rails wird auch in der Version 2.0 keine „eierlegende Wollmilchsau“ sein. Statt den Anspruch zu erheben, ein universaler Problemlöser zu sein, bleibt Rails mit Version 2.0 seiner Linie treu: schlank und fokussiert – auch das brachte Rails-Kopf Heinemeier Hansson während der RailsConf deutlich zum Ausdruck.

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Links und Literatur

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