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Schlanke CMS-Alternativen zu WordPress, TYPO3 und Co. – Was die jungen Wilden besser können

Aus dem
t3n Magazin Nr. 33

09/2013 - 11/2013

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Schlanke CMS-Alternativen zu WordPress, TYPO3 und Co. – Was die jungen Wilden besser können
CMS-Alternativen. (Foto: chemc/iStock)

Die etablierten Content Management Systeme , , , und Co. bekommen vermehrt Konkurrenz durch schlanke Tools, die Einfachheit und in den Vordergrund stellen. Dabei verzichten sie nicht nur auf überflüssige Features, sondern in einigen Fällen sogar auf Datenbank und Backend. Dennoch, oder gerade deshalb, können sie in vielen Fällen eine probate Alternative sein.

Am 27. Mai 2013 feierte das derzeit beliebteste CMS der Welt, WordPress, sein zehnjähriges Bestehen. Die Software wurde 2003 von Matt Mullenweg in Kalifornien entwickelt und kommt heute nach Angaben des Statistik-Portals Statista weltweit auf rund 66 Millionen Websites zum Einsatz. Allein in Deutschland soll es rund 1,2 Millionen WordPress-Websites geben, während der Marktanteil der quelloffenen Web-Publishing-Lösung auf knapp 60 Prozent beziffert wird. Die einst revolutionäre Blogging-Software, die die Veröffentlichung von dynamischen Inhalten im Netz erheblich vereinfachte, hat sich mittlerweile zu einem umfangreichen Projekt weiterentwickelt, das als solides und zugleich flexibles Fundament für unterschiedlichste Websites jeder Größe dient.

Zusammen mit Joomla, Drupal und TYPO3 gibt WordPress seit Jahren den Ton auf dem quelloffenen CMS-Markt an. Rund um diese populären Lösungen ist mittlerweile ein florierendes Marktsegment entstanden. Von Web-Entwicklern und Agenturen, die sich auf eins der Systeme spezialisiert haben und es bis ins kleinste Detail an Kundenwünsche anpassen können, über Designer und Entwickler, die gutes Geld mit Templates, Themes und Plugins verdienen, bis hin zu Marktplätzen wie Themeforest oder Mojo Themes, die derartige Erweiterungen anbieten.

Gestiegene Komplexität

Mit der Zeit wurden die CMS-Platzhirsche immer komplexer, denn die CMS-Community hat sich stets darum bemüht, den gewachsenen Anforderungen der Kunden – etwa nahtlose Social-Media-Integration, Suchmaschinenoptimierung, professionelle Sicherheit und bessere Rechteverwaltung, hohe Verfügbarkeit, Integrationsfähigkeit, Responsive Design – gerecht zu werden. Für Enterprise-Kunden existieren viele professionelle Alternativen zu was den populären CMS. Dazu zählen neben unzähligen US-Lösungen das Magnolia CMS aus der Schweiz und Hippo CMS aus den Niederlanden, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Anders als die meisten weit verbreiteten Tools bauen beide Produkte nicht auf PHP, sondern auf Java auf. Sie richten sich in erster Linie an mittelständische Firmen, die besonders viel Wert auf Sicherheit, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit legen und lassen in puncto Funktionalität kaum Wünsche offen.

Was des einen Freud, ist des anderen Leid: aufwändige und umfangreiche Plattformen, die über die Jahre immer größer wurden, eine lange Einarbeitungszeit erfordern und nicht mehr so leicht zu implementieren sind, erscheinen für kleine bis mittlere Projekte oft überdimensioniert und zu aufwändig.

Back to the Roots

Der Großteil des Internets besteht nun mal nicht aus großen Portalen mit viel Content, die ein hochverfügbares, beliebig skalierbares, extrem anpassungs- und integrationsfähiges CMS der Enterprise-Klasse erfordern, sondern aus unzähligen einfachen Websites und Blogs. Und in diesem Bereich scheinen WordPress und Co. langsam ausgedient zu haben. Am CMS-Horizont gibt es wohl deswegen zahlreiche Newcomer, die so schlank sind wie die erste WordPress-Version vor zehn Jahren und nun genau diese Marktlücke schließen wollen. Sie adressieren in erster Linie Web-Agenturen und -Entwickler, die kleinere Projekte effizienter umsetzen möchten und dazu bereit sind, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und neue Systeme und Lösungsansätze auszuprobieren.

Craft bietet die nötige Flexibilität, die Entwickler benötigen, um anspruchsvolle Projekte umzusetzen, ohne überladen zu sein.
Craft bietet die nötige Flexibilität, die Entwickler benötigen, um anspruchsvolle Projekte umzusetzen, ohne überladen zu sein.

Anchor CMS

Ein gutes Beispiel für moderne, kompakte CMS-Lösungen ist Anchor CMS. Dabei handelt es sich um ein minimalistisches Tool aus der Open-Source-Szene, das gerade mal rund 150 Kilobyte groß ist und mit PHP und MySQL realisiert wurde. Mit der Möglichkeit, Texte auf bequeme Weise in der Auszeichnungssprache Markdown verfassen zu können, eignet sich das Tool optimal für Vielschreiber, die dem Content höchste Priorität einräumen.

Craft

Ein weiteres Projekt, das in die Kategorie der schlanken CM-Systeme fällt, aber wesentlich mehr Möglichkeiten bietet als Anchor, ist Craft. Das erste offizielle Release 1.0 der Software wurde erst vor wenigen Wochen veröffentlicht. Craft setzt ebenfalls auf die bewährte Kombination PHP/MySQL und ist selbst für die Erstellung anspruchsvoller Internetauftritte geeignet. Das CMS glänzt mit einigen tollen Features wie einer „Live Preview”. Damit können Nutzer Änderungen an Seiteninhalten in Echtzeit sehen, ohne die Seite immer wieder neu laden zu müssen. Ein weiterer Pluspunkt: Das Program bietet ein schickes und durchdachtes Backend, das dank responsiver Fähigkeit auf jedem Gerät gut aussieht. Andere CMS-Tools, die in Sachen Funktionalität mit Craft vergleichbar sind, wären zum Beispiel Fork CMS und Concrete 5.

Optisch sehr ansprechend ist Koken speziell für Designer, Künstler und Fotografen konzipiert.
Optisch sehr ansprechend ist Koken speziell für Designer, Künstler und Fotografen konzipiert.

Koken

Bei Koken handelt es sich um ein CMS, das sich derzeit in einer öffentlichen Beta befindet und eine kleine Nischengruppe in den Mittelpunkt stellt: Designer, Künstler und Fotografen. Koken eignet sich in erster Linie für das Erstellen beeindruckender Portfolio-Seiten. Die Bildergalerie ist ein zentraler Bestandteil der Software, die gleichzeitig mit einem besonders ansprechenden und eleganten UI-Design glänzt. Praktisch: Das CMS verfügt sogar über ein Adobe Lightroom-Plugin, mit dem sich Fotos reibungslos ins CMS importieren lassen.

Datei-basiertes Content Management

Während die bisher aufgeführten Tools Einfachheit versprechen, indem sie übliche Funktionen bequemer umsetzen, Routine-Aufgaben optimieren oder sich auf eine Nische fokussieren und nur die Features bereitstellen, die die Zielgruppe unbedingt benötigt, gehen immer mehr CMS-Anbieter radikalere Wege. Ein interessanter Trend ist der Verzicht auf relationale Datenbanken. Stattdessen nutzen einige Lösungen einfache Textdateien, um Inhalte persistent zu speichern. Das 2009 gestartete und für einfache Projekte konzipierte GetSimple CMS greift beispielsweise auf XML-Dateien zurück. Damit fällt eine große Hürde bei der Installation des CMS weg, die vielen unerfahrenen Anwendern oft Probleme bereiten und viel Zeit und Nerven kosten kann.

Datei-basierte CMS wie GetSimple können im Vergleich zu Lösungen, die eine Datenbank voraussetzen, die Wartung der Website erheblich vereinfachen. Immerhin muss man keine Datenbank-Server und Schemata einrichten und pflegen. Wer schon mal versucht hat, ein WordPress-Blog auf eine andere Domain umzuziehen, der weiß, dass diese Aufgabe keinen Spaß macht. Wenn man einfache Ordner und Dateien als Datenspeicherung einsetzt, wird die Seitenmigration dagegen zum Kinderspiel. Auch Content-Backups erfolgen unkomplizierter und schneller, da man dabei die entsprechenden Dateien einfach nur via FTP an den richtigen Ort bringen muss.

Dropplets

Ein weiteres, minimalistisches CMS, das aus dem Open-Source-Lager stammt und ebenfalls Datei-basiert arbeitet, bietet sich mit Dropplets an. Ähnlich wie Anchor legt dieses Tool den Fokus auf eine möglichst einfache Veröffentlichung von Blog-Einträgen. Diese lassen sich in Markdown schreiben (sogar offline) und werden veröffentlicht, indem die entsprechenden Dateien in das Dropplets-Dashboard per Drag & Drop hinzugefügt werden.

Für Profis: Letterpress und Octopress

Eine interessante und ebenfalls quelloffene Alternative zu Dropplets hört auf den Namen Letterpress. Statt auf PHP setzt das Programm auf Python. Ansonsten arbeiten Nutzer aber auch hier mit Markdown-Dateien. Speichert der Nutzer diese in dem vordefinierten Letterpress-Content-Ordner auf dem Server, werden daraus automatisch entsprechende HTML-Seiten generiert. Mit ein paar Tricks kann man den Veröffentlichungsprozess sogar mit Dropbox automatisieren. An der Tatsache, dass die Github-Seite des Projekts gleichzeitig die Produktwebsite darstellt, erkennt man sofort die anvisierte Zielgruppe von Letterpress: Entwickler und IT-Profis. Ebenfalls eher für Experten gedacht ist Octopress. Die Software ist mit Ruby umgesetzt und basiert auf Jekyll, einem Website-Generator, der aus einfachen Markdown-Dateien statische HTML-Seiten generiert und als Fundament für GitHub Pages dient.

Kirby

Wer auf der Suche nach einer etwas nutzerfreundlicheren CMS-Lösung ist, die aber gleichzeitig die von Webentwicklern erwartete Flexibilität bietet, der wird bei Kirby fündig. Die von dem deutschen Designer Bastian Allgeier entwickelte Software macht einen sehr schlichten Eindruck und verzichtet nicht nur auf eine Datenbank, sondern auch aufs Backend. Mit dem integrierten „Kirby Panel” erhalten User zwar eine grafische Administrationsoberfläche, in der sie die Seiten, Posts und anderes verwalten können, doch im Prinzip lässt sich die komplette Seitenstruktur samt Inhalt mit einem FTP-Client und einem einfachen Texteditor einrichten.

Will man beispielsweise eine Web-Präsenz mit den Seiten „Home”, „Produkte” und „Kontakt” realisieren, so genügt es im Ordner „content” der Kirby-Installation Unterordner mit den entsprechenden Namen zu erstellen. Der Seiteninhalt wird in einer Textdatei definiert. Mit Hilfe der Template-Engine lässt sich das Layout jeder Seite nach eigenem Gusto anpassen. Eine Besonderheit von Kirby besteht darin, dass dieses CMS nicht kostenlos ist. Pro Website werden 30 Euro fällig. Eine vergleichbare, kostenlose Alternative zu Kirby bietet das CMS Stacey.

Fazit

Es gibt heute bereits zahlreiche innovative CMS-Lösungen, die leichtgewichtig, schnell zu erlernen und einfach zu implementieren sind. Sie fokussieren sich oft auf eine Nischengruppe und verzichten nicht nur auf überflüssige Features, sondern in einigen Fällen sogar auf die ganze Datenbankschicht. Bei kleinen bis mittleren Web-Projekten haben sie sicherlich das Potenzial, WordPress und Co. zu ersetzen. Und wer weiß – vielleicht feiern wir mit Kirby, Craft oder Koken in zehn Jahren eine neue Erfolgsgeschichte. Schließlich hat WordPress auch mal ganz klein angefangen.

Durch einen Klick auf den Ausschnitt gelant ihr zu der kompletten Übersicht der CMS-Alternativen.
Durch einen Klick auf den Ausschnitt gelant ihr zu der kompletten Übersicht der CMS-Alternativen.

Links und Literatur

Softlink 3361
  1. 1 http://t3n.me/13ijGyj
    Daten und Fakten zu WordPress
  2. 2 http://w3techs.com/technologies/overview/content_management/all
    Verbreitung unterschiedlicher CMS
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27 Antworten
  1. von mausrad am 09.09.2013 (21:53 Uhr)

    Hallo

    "Wer schon mal versucht hat, ein Wordpress-Blog auf eine andere Domain umzuziehen, der weiß, dass diese Aufgabe kein Spaß macht."

    Haben Sie jemals eine solchen Umzug durchgeführt?
    Falls Ihre Aussage auf fundiertes Wissen im Bereich Wordpress aufbaut, machen Sie definitiv etwas Falsch.

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    • von Werner am 27.06.2014 (10:19 Uhr)

      ..hat ja von Spaß gesprochen...das ist relativ stimmungsabhängig...

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    • von Denis am 27.06.2014 (12:23 Uhr)

      Wieso? Wo er Recht behält. Vergleicht man es mit Contao muss lediglich alles übertragen werden und die localconfig.php angepasst werden. Bei Wordpress muss man vorher durch die Datenbank fummeln.

      NERVIG!

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      • von clickwork am 27.06.2014 (12:37 Uhr)

        Durch die Datenbank fummeln? Das war einmal...

        Mittlerweile gibt es verschiedene Plugins, die den Umzug von WordPress zum Kinderspiel machen. Beispielsweise das Plugin Duplicator:

        https://wordpress.org/plugins/duplicator/

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      • von irgendeinem Spinner am 27.06.2014 (15:00 Uhr)

        @clickwork

        Und irgendwelche Plugins zu durchwühlen hältst du für deine gute und einfache Lösung?

        Sinnvolle Konfigurations- und Migrationsmöglichkeiten sind Grundvorraussetzung für eine ernsthafte Software. Ich habe zwar keine Erfahrung mit Wordpress, musst aber schon mal bei einer Installation die URL wechseln, das war ein krampf - besonders da gleich noch die Umstellung auf HTTPS-only erfolgen sollte. Es gibt schlicht keine offiziell vorgesehene Lösung, man wird nur auf die Gute alte Handarbeit oder Plugins im Beta-Stadium verwiesen.

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      • von Peter am 28.06.2014 (13:25 Uhr)

        @clickwork

        Wenn ein CMS Plugins braucht damit ein Umzug gut durchgeführt werden kann, dann ist es meiner Meinung nach nicht gut strukturiert.

        Habe bisher zwei Wordpress Seiten umgezogen, und jedesmal musste ich in der Datenbank etwas korrigieren bevor es klappte.

        Schaut man sich im Gegenzug Contao oder Craft CMS an, dann klappt es einfach. Zum Beispiel habe ich vorgestern erst eine Craft CMS Seite umgezogen:

        1. Dateien kopiert
        2. Datenbank kopiert
        3. db-config aktualisieren
        4. url in der general-config aktualisieren.
        5. Fertig.

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      • von clickwork am 28.06.2014 (15:00 Uhr)

        "Und irgendwelche Plugins zu durchwühlen hältst du für deine gute und einfache Lösung?"

        Es geht nicht darum, irgendwelche Plugins zu durchwühlen, sondern die geeigneten Tools zu verwenden.

        Wenn man es vorzieht, es sich schwer zu machen, spricht nichts dagegen. ;-)

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  2. von clickwork am 19.10.2013 (16:10 Uhr)

    Nicht nachvollziehbar ist die Kritik an GetSimple CMS: "Was GetSimple allerdings nicht effizient löst, ist das eigentliche Verfassen von Inhalten. XML-Dateien sind zwar übersichtlich und für Menschen recht gut lesbar, von einer optimalen Benutzerfahrung beim Erstellen von Inhalten sind sie aber meilenweit entfernt."

    Das müssen Menschen nichts lesen und schreiben... Denn für das Erstellen und Ändern von Inhalten wird nicht direkt auf die XML-Dateien zugegriffen, sondern über einen komfortablen Editor, der zudem den eigenen Bedürnissen entsprechend erweitert werden kann (zudem kann der Inhalt auch einfach mit HTML-Code erstellt werden).

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  3. von Seppli am 27.06.2014 (10:16 Uhr)

    Habe gerade eine Website mit CraftCMS umgesetzt und bin hellauf begeistert. Das tolle an craft ist die native multilinguale Fähigkeit ohne plugins. Ich mache fast nur multilinguale websites und die meisten cms die multilanguage per plugins nachrüsten sind einfach von der usability her schlecht. Meist muss man dann ab irgendeinem Punkt unsaubere hacks anwenden.

    Der weitere Pluspunkt ist das Backend. Da die meisten enduser User eines CMS backend knapp einen browser bedienen können, ist die backend usability von äusserster Wichtigkeit.
    Das wird meiner Meinung nach von vielen cms Entwicklern zu stiefmütterlich behandelt. Das backend von Craftcms ist genial sauber und kann total konfiguriert werden.
    Es hat von haus aus eine versionierung und eine draft Speicherung welche auch ältere Leute bedienen können (No offence aber das sind einfach meist die schwierigsten Fälle).

    Der einzige Kritikpunkt ist die template Sprache twig, welche sehr mächtig ist, aber mir als eigentlichem Grafiker doch recht schwer gefallen ist zu lernen. Aber für richtige dev's sollte das wohl nicht so ein problem sein. Das cms kann in der lokalen Umgebung gratis ausprobiert werden. Ich jedenfalls freue mich schon auf das nächste Projekt.

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  4. von Michael Korth am 27.06.2014 (10:17 Uhr)

    Ich habe für mein letztes Projekt auch nach einem schlanken CMS gesucht und bin bei Cockpit (http://getcockpit.com/) hängengeblieben.

    Super einfach zu installieren, SQLite-basierte Datenhaltung, top-modern, deutscher Entwickler.

    Ich bin rundrum zufrieden.

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    • von Fabian Marz am 27.06.2014 (11:59 Uhr)

      Ich bin auch letztens auf Cockpit gestoßen - super Sache! Ich finde es gut, dass es ein API basiertes CMS ist und man sich somit frei entfalten kann. Ich bin vor längerem auch auf https://prismic.io/ gestoßen - glaube sogar, dass es über t3n war. Dort ist meines Erachtens nach der Nachteil, dass es keine Standalone Variante gibt und es zudem nur bedingt kostenlos ist. Daumen hoch für Cockpit!

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    • von clickwork am 27.06.2014 (12:39 Uhr)

      Danke! Sieht interessant aus.

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  5. von Björn Dorra am 27.06.2014 (11:01 Uhr)

    Auch eine Erwähnung wert ist:

    statamic.com

    - Björn Dorra, Founder http://netzaktiv.de

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  6. von mischah am 27.06.2014 (13:44 Uhr)

    Octopress ist veraltet. Das letzte Release war 2011 (!)

    Da würde ich doch lieber direkt Jekyll in der aktuellen Version von letzen Monat verwenden:
    http://jekyllrb.com

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  7. von felix am 27.06.2014 (19:30 Uhr)

    Da fehlt definitiv processwire ( http://processwire.com/ ) in der Liste. Wir haben derzeit schon ca. 20 Projekte damit umgesetzt und ich bin immer noch begeistert von der einfachen aber mächtigen API und den fehlenden Limitierungen des Systems.

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  8. von FM am 27.06.2014 (23:47 Uhr)

    Noch ein sehr, sehr schlankes CMS: http://www.coast-cms.de/

    Funktioniert zwar etwas anders als die meisten anderen CMS, aber um ausgewählte Bereiche einer Webseite für den User editierbar zu machen, eine schnelle & einfache Lösung.

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  9. von Peter am 28.06.2014 (13:49 Uhr)

    "Das erste offizielle Release 1.0 der Software wurde erst vor wenigen Wochen veröffentlicht"

    Das Release der Version 1.0 ist knapp ein Jahr her, inzwischen ist die Version bei 2.1 angekommen. Übrigens mit 1-2 Updates pro Woche ist es wahrscheinlich auch das sich am schnellsten weiter entwickelte CMS, und mit "One-Click-Updates" macht es auch noch Spaß.

    "Andere CMS-Tools, die in Sachen Funktionalität mit Craft vergleichbar sind, wären zum Beispiel Fork CMS und Concrete 5."

    Die Entwickler haben früher Plugins für ExpressionEngine geschrieben, bevor sie mit Craft CMS angefangen haben. Von den Grundkonzepten her lässt es sich auch am ehesten mit EE vergleichen, obwohl die in Craft meiner Meinung nach besser umgesetzt sind.

    ______________

    Ich gebe zu ich bin in Craft verliebt. Habe noch nie ein CMS gesehen welches so einfach zu konfigurieren und so flexibel ist.

    Jedoch der mit Abstand größte Plus-Punkt ist die Community. Sie ist noch recht klein, aber extrem hilfsbereit und egagiert. Die Craft-StackExchange Seite ging vom Vorschlag in die Beta-Phase in knapp 7 Tagen (schneller als jede Andere, inklusive Wordpress/Joomla/Drupal): http://craftcms.stackexchange.com/

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    • von andreas_l am 28.06.2014 (14:41 Uhr)

      Mich hat die Aussage über 1.0 auch irritiert und ich hab mich mal genauer informiert. 1.0 kam Anfang Januar 2013 und ist somit sogar fast 1 1/2 Jahre alt ;)
      Mir geht's übrigens ähnlich mit Craft. Hab 2 Projekte fertig und arbeite schon an den nächsten beiden. Ein wichtiger Faktor, finde ich, ist auch die Tatsache, dass man im Grunde alle strukturellen Probleme out-of-the-box lösen kann. Ich denke da an WordPress-Plugins, nur um überhaupt Termine verwalten zu können. Ist bei Craft nicht notwendig. Und das mag ich so daran.

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      • von Peter am 28.06.2014 (14:57 Uhr)

        Falls du es noch nicht getan hast, empfehle ich dir einen Blick auf die ElementTypes-API zu werfen, damit lassen sich eigene Elemente erstellen, und man ist nicht gezwungen alles über craft.entries lösen zu müssen. Bei einigen größeren Projekten macht es die Verwaltung leichter:

        http://straightupcraft.com/element-types

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    • von clickwork am 28.06.2014 (15:04 Uhr)

      Der Beitrag ist schon einige Monate alt... Er ist in der gedruckten Ausgabe erschienen und offensichtlich jetzt freigeschaltet worden.

      In der Zwischnzeit hat sich einiges geändert. Und mittlerweile hat sich auch meine damalige Begeisterung für GetSimple CMS gelegt. ;-)

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  10. von ivan am 28.06.2014 (17:13 Uhr)

    Wer mehr als nur einfache Inhalte braucht, sollte Contrexx aus der Schweiz probieren!

    Das System vereint Web Content Management, CRM, Online Shop, Media Asset und E-Mail-Marketing in einer einzigen Software.

    http://www.contrexx.com/

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    • von Peter am 28.06.2014 (19:34 Uhr)

      Ich hab mir gerade die BackEnd Demo von Contrexx angesehen, und bin nicht wirklich begeistert.

      Das CMS-Managment ist alles andere als intuitiv und sieht auch verwirrend aus (Mein Trauma aus Joomla Zeiten kommt wieder hoch), und der Rest sieht auch eher mau aus.

      Es gibt inzwischen in jedem Bereich (CMS, Shop, CRM..) gute Lösungen mit tollen Communities die gepflegt (und geliebt) werden, warum sollte ich mir dann eine Software aufsetzen die zwar alles kann, dies aber nur (unter-) durchschnittlich?

      Antworten Teilen
      • von ivan am 30.06.2014 (19:27 Uhr)

        Wie sollte aus deiner Sicht ein intuitives Backend aussehen (ev. Beispiel mit URL)? Was ist an Contrexx verwirrend?

        Ja, es gibt für den Zweck das eigene System. Was ist aber, wenn der Online Shop mit der Paywall zusammenhängt, dazu ein CRM zur Verwaltung der User und eine E-Mail marketing Software in einem System verlangt wird? Genau in diesem Fall ist Contrexx fast unschlagbar.
        http://www.contrexx.com/de/products/cmsdemo

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  11. von Danny am 29.06.2014 (12:03 Uhr)

    Ein weiteres open source CMS welches mit Twig arbeitet ist bolt.cm http://www.bolt.cm

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  12. von Energieberater am 29.06.2014 (14:19 Uhr)

    Wir haben mit https://www.pyrocms.com gute Erfahrungen gemacht. Basiert auf PHP framework CodeIgniter mit über 43.000 Installationen. Wir haben uns einige angesehen und konnten von the-Scratch die Plattform http://www.ihre-energieberater.eu damit starten. Bei Fragen einfach kontaktieren.

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