von Andreas Pilz und Alexander Weih, 03.06.2008

Grundlegende Tipps für Screencaster: Screencasts – Gewusst wie

Aus dem
t3n Magazin Nr. 12

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Im Drehbuch werden bereits vor der eigentlichen Produktion die einzelnen Einstellungen festgelegt.

Screencasts eignen sich hervorragend, um langweilige Texte etwas schwungvoller zu präsentieren. Die Erläuterung von Features einer Software, die Bedienung einer Website oder die FAQs werden in einer den Nutzer ansprechenden Form dargestellt. Ausgefeilte Videokompression vermeidet zu hohe Datenmengen, zusätzlich verfügen immer mehr Nutzer über einen breitbandigen Internetzugang: Screencasts eignen sich mittlerweile ausgezeichnet zur Einbindung in Webseiten.

Vor Beginn der Screencastaufzeichnung werden zunächst Auflösung und Seitenverhältnis festgelegt. Im Internet sind in der Regel niedrigere Auflösungen ausreichend und wegen ihrer geringeren Dateigröße eventuell auch gewünscht. Wird der Screencast später auf DVD verbreitet oder im Vollbildmodus angeboten, sollte zur Gewährleistung der Qualität eine tendenziell höhere Auflösung bei der Aufzeichnung gewählt werden. Zu hohe Auflösungen führen allerdings dazu, dass Bildschirmaufzeichnungen von kleinen Schriften und Grafiken bei einer skalierten Wiedergabe des Videos (z. B. auf Webseiten) nicht mehr erkannt werden können.

Verwendungszweck Auflösung 1 4:3-Format Auflösung 2 4:3-Format
Internet 800x600 1024x768
DVD, Lokal 1024x768 1280x1024

Mit dem Freeware-Tool „Sizer“ [1] kann die Größe von Fenstern unter Windows pixelgenau festgelegt werden. Die fixe Abmessung erleichtert die Aufzeichnung von Screencasts.

Die Aufzeichnung in einer 4:3-Auflösung auf einem 16:10-Bildschirm ist während der Aufnahme zwar verzerrt, der fertige Screencast präsentiert sich aber einwandfrei.

Drehbuch

Vor der Produktion des Screencast empfiehlt sich die Erstellung eines Drehbuchs, das folgende Punkte abdecken sollte:

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