oder wie ein CMS Semantik lernt
Die Semantic Web Ernüchterung

Eike Diestelkamp, Benjamin Birkenhake, t3n Nr. 1 (09/2005) | Keine Kommentare |  |  Teilen

Sicher ist auch, dass die Konzepte hinter dem Semantic Web in erster Linie Metadaten-Konzepte sind. Und eins muss man dem W3C-Konsortium lassen: Über Metadaten haben sie sehr gründlich nachgedacht. Hat man also die Anforderung, komplexe Metadaten zu bestimmten Content-Einheiten für ein geschlossenes System zu verwalten, wie es etwa im Knowledge-Management oder im E-Learning der Fall ist, drängt es sich geradezu auf, Konzepte und Know-how aus der SW-Technologie zu verwenden. Ob man dafür auf die Formate des W3C zurückgreift oder eigene Implementierungen verwendet ist am Ende des Tages fast irrelevant. Wichtig ist in erster Linie die saubere Implementierung der richtigen Konzepte innerhalb des eigenen Systems. Ist dies gewährleistet, ist die Distribution der semantischen Inhalte in vielfältige Semantic-Web-Formate jederzeit mit geringem Aufwand möglich. So kann dann die geschlossene Wissensinsel doch noch Teil des großen Semantic-Web-Ozeans werden.

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