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SEO für den Website-Relaunch: Das Ranking mit diesen 15 Tipps im Blick behalten

    SEO für den Website-Relaunch: Das Ranking mit diesen 15  Tipps im Blick behalten

(Bild: Shutterstock / Rawpixel.com)

Bei allen Relaunch-Verbesserungen sollten Unternehmen darauf achten, die mühsam aufgebauten Suchmaschinen-Rankings – und damit einen Teil ihres organischen Traffics – nicht zu verlieren.

Ein Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, um eine Website auch aus SEO-Sicht von Grund auf zu optimieren. Dazu sollten Unternehmen die Suchmaschinenoptimierung von Beginn an in die Planung ihres Relaunches einbeziehen. Andernfalls kann es zu erheblichem Mehraufwand kommen.

Steht die neue Navigation etwa schon, wenn das Unternehmen die Keyword-Analyse macht, lässt sie sich nur noch aufwändig auf die relevantesten Suchanfragen ausrichten. Auch die Kategorien lassen sich dann nur mit größerem Aufwand richtig priorisieren. Und wenn die Programmierer starten, ohne wichtige Onpage-Faktoren zu beachten, führt das zu unnötig vielen Loops, die Arbeitsstunden und Geld kosten.

Wer vergisst, mit dem Relaunch sofort die wichtigsten Seiten auf die neuen URLs weiterzuleiten, bringt zudem seine Rankings ernsthaft in Gefahr. Einige Grundregeln der Suchmaschinenoptimierung helfen, größere Fehler beim Relaunch zu vermeiden. Die folgenden 15 Tipps geben einen Überblick vom Beginn der Planung über die Prüfung des Testsystems bis hin zum Relaunch der Website.

Analyse und Konzeption

Viele Unternehmen beziehen die Suchmaschinenoptimierung erst nach der Konzeption oder sogar erst nach Abschluss des Relaunchs ein. Dann ist es jedoch meist zu spät, um noch größere Änderungen an der Struktur der Seite vorzunehmen. Besser ist es, die folgenden fünf Aufgaben schon vor dem Relaunch einzuplanen.

1. Die Seite crawlen

Um während des Relaunches und danach die Ausgangssituation inklusive alter URLs nachvollziehen zu können, sollten Unternehmen zunächst immer einen kompletten Crawl der Website durchführen und speichern. Dazu bietet sich zum Beispiel das Tool Screaming Frog an. Zudem sollten die Website-Betreiber alle wichtigen Rankings exportieren, um deren Entwicklung während und nach dem Relaunch verfolgen zu können.

2. Die Keyword-Analyse

Eine Keyword-Analyse ist die Basis einer optimierten Seitenstruktur und vieler weiterführender SEO-Maßnahmen. Dazu erstellen Unternehmen eine Liste mit sinnvollen Keywords. Die Quellen für Ideen sind vielfältig:

  • Inhalte, Produkte oder Kategorien der Website
  • Rankings der Konkurrenz
  • Bestehende AdWords-Konten und Daten aus der Google Search Console
  • Synonyme
  • Longtail-Begriffe (etwa mittels Hypersuggest)
  • Keyword-Listen-Kombinationen (etwa mit Keyword Combinator)

Welche Seiten ranken unter relevanten Suchbegriffen? Dieser Frage können Firmen mit Tools wie Sistrix nachgehen. Die Plattform analysiert, wie sich das Google-Ranking über einen längeren Zeitraum für Websites und Schlüsselwörter verändert. (Screenshot: t3n)

Mit Hilfe des Google Keyword-Planers lassen sich die Suchvolumina der einzelnen Keywords ermitteln. Marken bekommen dadurch einen ersten Eindruck davon, welche Suchbegriffe für ihre Nutzer relevant sind. Dann sollten sie die Keywords in übergeordneten Kategorien clustern. Um den Content anschließend sinnvoll optimieren zu können, sollten Unternehmen zu thematischen Kategorien je Keyword auch festhalten, welche Suchintention dahinter stecken könnte. Die entscheidende Frage, die sich hier für die Firmen stellt: An welcher Stelle der Customer Journey befindet sich der Nutzer?

3. Navigationsstruktur und URL-Design

Die geclusterte Keyword-Liste hilft auch bei der Erstellung der neuen Navigationsstruktur, da sie wichtige Hinweise enthalten kann, nach welchen Informationen die Nutzer suchen. Die wichtigsten Kategorien sollten sinnvollerweise nicht zu weit unten in der Navigation versteckt, sondern im Idealfall mit maximal zwei Klicks erreichbar sein.

Die URLs der neuen Website sollten kurz und sprechend sein, keine unnötigen Zahlen oder Zeichen, dafür aber das wichtigste Keyword enthalten. Ist das auf der alten Seite schon der Fall, können Website-Betreiber diese URLs einfach beibehalten und sich einige Weiterleitungen sparen.

4. Das SEO-Briefing erstellen

Vom Entwickler bis zum Grafiker sollten möglichst alle Beteiligten auch in Bezug auf die Suchmaschinenoptimierung gebrieft sein. Wer dabei mehrmalige Korrekturschleifen zur Onpage-Optimierung vermeiden möchte, kann gleich zu Beginn eine Checkliste mit allen SEO-Anforderungen erstellen, die die Beteiligten in ihre Arbeit einbeziehen sollten.

Links und Literatur

  1. Screaming Frog
  2. Duplicate Content
  3. Siteliner
  4. Copyscape
  5. ahrefs
  6. Sistrix
Ronny Marx

Die Info zum Suchvolumen aus dem Keywordplaner sind nur zum Teil richtig, denn ohne aktive Adwords Kampagne sieht man nur die grobe Range an Suchanfragen pro Monat. Verlässt man sich nur auf diese Angaben, so könnte man falsche Rückschlüsse daraus ziehen. Besser ist es noch mindestens ein weiteres Tool (z.B. keywordtool.io) zur Validierung der einzelnen Keywords zu nutzen.

Ansonsten gut ausgearbeiteter Gesamtblick.

Was mich aber echt an euren Artikeln stört ist die Pagninierung innerhalb eines Fachartikels. Gerade auf mobilen Geräten ist das nervig und im Übrigen auch nicht gerade gut hinsichtlich SEO ;)

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iBlogg
iBlogg

Guter Beitrag und gute Übersicht,
wenn auch viele Aspekte natürlich bereits bekannt sind ist dieser Beitrag ein guter Leitfaden und erinnert einen daran verschiedene SEO-Aspekte noch einmal unter die Lupe zu nehmen.

Den Begriff "SEO" ließt man zu Hauf und Ratgeber zum Selbigen Thema häufen sich natürlich ebenfalls. Ich denke jedoch trotzdem das man sich viele Dinge auch vielleicht 10 mal durchlesen muss um sie zu verinnerlichen.

Ich bin inzwischen auf dem Stand, dass SEO zum Teil Wissenschaft und zum Teil Glück ist. (https://iblogg.de/seo-erfahrungen-und-tipps/) Immer wieder ließt man von den verschiedenen Faktoren der Suchmaschinenoptimierung, jedoch selbst wenn man alle Aspekte berücksichtigt benötigt man ein wenig Glück, damit Google und Co. einen ideal anzeigen.

Das man bei einem Relaunch einer Website ein besonderes Augenmerk auf SEO legt halte ich für ein absolutes muss und daher stellt dieser Beitrag, aus meiner Sicht, einen idealen Ratgeber dar.

ich würde auch vielleicht noch einige Punkte dazu nehmen, denn wenn man schon dabei ist eine Seite zu überarbeiten könnte man je nach Art (Webshop, Website, WebApp,..) direkt an AMP, RDFa, Landinpages und a/b-Tests denken.

Viele Grüße

David

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Roland
Roland

Bitte, bitte liebe T3Nler - fangt Ihr jetzt nicht auch noch mit dem Clickbaiting an.
Die Inhalte bekommt man auch locker auf 2 Seiten - man muss diese nicht auf 4 Seiten deeeeeehnen. Schaut euch mal Seite 4 an - ist ja wohl ein Witz, von der Textlänge her.
Das nervt einfach nur.
Danke!

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agnes
agnes

Nur ne kurze Anmerkung, der Link unter 2. ist falsch, der ist mit http://t3n.de/magazin/seo-fuer-website-relaunch-241164/4/www.projecter.de/duplicate-content ausgezeichnet, müsste aber sicher so lauten: http://www.projecter.de/duplicate-content - ansonsten danke für den Artikel, interessante Dinge dabei.

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grep

@T3N

SEO - dass bedeutet Inhalte bestehen aus sehr vielen Anglizismen; Anglistik ist dumm und verunglimpft alle Texte ..., warum schreiben WIR in DE nicht deutsch, denn in DE verstehen Deutsche deutsch.

Englisch oder Denglisch ist doch vermeidbar wenn's auch deutsche Begriffe gibt welche eine identische Entsprechung besitzen.

Ciao, Sascha.

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