Deutsche Social Networks
Und Deutschland? Das einst als offensichtlicher Facebook-Klon gestartete Social Network StudiVZ, dem man seine Herkunft immer noch ansieht, dominiert mit seinen Schwesternetzwerken SchuelerVZ und MeinVZ den deutschen Markt. Mit sechs Millionen Nutzern steht StudiVZ an der Spitze der deutschen Social Networks, gefolgt vom deutschen MySpace mit 4,7 Millionen Nutzern und SchuelerVZ mit 3,9 Millionen Nutzern.
Das deutsche Business-Netzwerk Xing kommt auf 1,8 Millionen deutsche Nutzer. Xing ist das weltweit einzige an der Börse gehandelte Netzwerk und mit seiner Mischung aus kostenlosen Basis- und kostenpflichtigen Premium-Accounts profitabel [5].
Nischennetzwerke
Neben den großen, kaum spezialisierten Social Networks gibt es unzählige kleine Netzwerke, die sich auf Nischen spezialisiert haben. Das Netzkultur-Blog zweinull.cc listet allein in Deutschland 149 [6]. Nur ein Bruchteil davon wird sich halten und irgendwann profitabel sein. Auch wenn einige der Meinung sind, dass nicht den großen, sondern den kleinen Social Networks die Zukunft gehört, da diese im Gegensatz zu den großen Networks ein starkes Wachstum vorweisen können [7], wird es vielen Nischennetzwerken schwerfallen, profitabel zu werden.
Schließlich kann mittlerweile jeder sein eigenes Nischennetzwerk starten. Marc Andreesen, Mitgründer von Netscape, hat mit Ning eine Baukasten-Plattform gestartet, mit der sich jeder im Handumdrehen ein eigenes Social Network zusammenklicken kann. In Deutschland ist Mixxt mit diesem Konzept ebenfalls recht erfolgreich. Mehr Informationen zu Eigenbau-Plattformen für Social Networks bietet der Artikel „Community-Baukästen“ ab Seite 43. Wer beim eigenen Social Network lieber auf Open Source setzt, erfährt im Artikel „Open Source für Social Networks“ ab Seite 39 mehr über die Möglichkeiten, die freie Software wie Elgg, LovdByLess und Aroundme bietet.


















Wäre sehr nett - möglicherweise habt Ihr dazu ja auch schon einen Post und ich hab ihn einfach nicht gefunden! Besten Dank aus Berlin!
Eigentlich sollte es ja keinen Artikel zum Thema Community geben in dem wir nicht vorkommen :-)
Marco