Auch Blogs als ausführlichste Form des selbstbestimmten Publizierens kennen wir nun in allen möglichen Formen schon seit einigen Jahren. Bis vor kurzem in der Hand der Early Adopter waren Microblogging-Dienste wie Jaiku [3], Pownce [4] oder das immer beliebter werdende Twitter [5]. Dort wird die komprimierteste, aber auch unmittelbarste Form der Konversation angeboten. 140 Zeichen Text stehen dem Nutzer zur Verfügung, mit denen er oder sie die eigene aktuelle Stimmung, Tätigkeit oder Linktipps an seine Kontakte und an das WWW publiziert. Und dabei ist das Mittel der Kommunikation so frei wie das Netz: SMS, Instant Messaging, spezielle Clients [6] oder die Website von Twitter können zur Ausgabe und als Inputmedium verwendet werden.
Einfach gewinnt
Gleichzeitig gibt es Hunderte weitere Dienste und Anbieter, die auf „User Generated Content“ setzen. Kein Wunder also, dass Kon-zepte und Design solcher Plattformen zunehmend erkennbaren Mustern folgen. Diese zeigen sich zunächst in Kerngedanken zu Ideen und Geschäftsmodellen.
Erfolgversprechend scheint ein Dienst zu sein, wenn er ein ganz spezielles Problem löst. Dabei kann es sich durchaus um eine enge Nische handeln. Die Funktion des Dienstes muss nur fokussiert und so handhabbar sein, dass es Spaß macht und der Aufwand einen befriedigenden Gegenwert bietet.
Dopplr [7] ist hierfür ein anschauliches Beispiel. Hier kann man eintragen, wann man in welche Stadt reisen wird. Was man dafür bekommt, sind die Reisepläne der Kontakte, die ebenfalls auf der Plattform angemeldet sind. Der Primärnutzen? Verabredungen durch das Herausfinden zufälliger Gleichzeitigkeiten, das Absprechen von gemeinsamen Fahrten. Das klingt nach einer schmalen Nutzerschaft. Dennoch genug, um einen Dienst am Laufen zu halten und die Gemeinde der Vielreisenden zu begeistern. Wichtige Erfolgskriterien sind hier sicher die Weiterverwendbarkeit der eigenen Daten, etwa auf dem eigenen Blog, aber auch die Möglichkeit, die Information zu schützen und nur für die Kontakte freizugeben. Die Gestalt des Dienstes ist dabei denkbar einfach gehalten: ein Objekt, viele Subjekte.




![Was Social Games so erfolgreich macht [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-365344_farmville-screen_medium.jpg)


Eine Antwort
von Jahresrücktwick | kosmar 19.01.2012 (17:34Uhr) 1.
[...] — Markus Angermeier (@kosmar) February 8, 2011 alte artikel von sich selbst lesen, und es erst auf der zweiten seite merken. t3n.de/magazin/sprech… [...]