Das eigene Buddyicon und eine aktivierende Vorbelegung ermuntern zum Kommentieren. (Quelle: http://jovoto.com)
Wie häufig bei Angeboten des Social Web dreht sich auch bei Dopplr alles um ein Social Object, in diesem Fall die Reisepläne. In anderen Fällen sind das eben Bilder, Videos, Gedanken, Musik oder Aktivitäten und Orte, wie bei Plazes oder Qype beispielsweise. Oder die Person und seine Beziehungen zu Anderen selbst sind das Kernobjekt, wie bei LinkedIn oder Facebook. Dieses Social Object dient zugleich als sinnstiftender Aufhänger der Nutzung und als Kristallisationspunkt der Konversation der User. Die Kommentare, Postfächer und Gästebücher, die Neuigkeiten auf Nutzerprofilen oder neue Bilder im Fotoalbum sind der Anlass zur Wiederkehr zu den häufig werbefinanzierten Angeboten.
Muster helfen
Usability ist Sache von Konzept und Design. Und der Spruch von den gelernten Mustern ist durchaus berechtigt. Der Mensch vertraut eben eher, wenn er sich in bekannter Umgebung fühlt. Das Logo des Anbieters findet sich wohl oben links, die Suche eher rechts, Navigation ist das da links. Das sind gelernte Muster, die aber in der Geschichte des Webdesigns einige Zeit brauchten, um sich durchzusetzen. Und freilich ist eine gewisse Varianz weiterhin möglich. Schneller vollzog sich die Aushandlung bei Conversational Design Patterns; den Bausteinen, die Konversation und Interaktion der Nutzer fördern sollen. Denn wenn ein Dienst auf die Beteiligung der Nutzer baut, merkt man eben sehr schnell, wenn etwas nicht hinreichend benutzbar ist. Doch auch diese Bausteine werden sich ständig weiterentwickeln.





![Was Social Games so erfolgreich macht [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-365344_farmville-screen_medium.jpg)


Eine Antwort
von Jahresrücktwick | kosmar 19.01.2012 (17:34Uhr) 1.
[...] — Markus Angermeier (@kosmar) February 8, 2011 alte artikel von sich selbst lesen, und es erst auf der zweiten seite merken. t3n.de/magazin/sprech… [...]