Ein weiteres augenfälliges Beispiel für Conversational Design Pattern sind offensichtlich Buddyicons, kleine Bilder, häufig quadratisch, die den Nutzer identifizierbar machen sollen. Flickr hat diese Bildchen in 48x48 Pixel populär gemacht. Sie dienen dort auch zur Navigation, hinter ihnen verstecken sich die Funktionen zum Nutzer. Der Trend geht hier zu immer größeren Bildern, einige Dienste nutzen Buddyicons in 200x200 Pixel Größe.
Tagging und Tagclouds kommen insbesondere, aber nicht nur bei Social-Bookmarking-Diensten zum Einsatz und dienen der Kategorisierung der Social Objects durch die Nutzer. Sie waren eine Zeitlang als Web-2.0-Erkennungsmerkmal so beliebt, dass häufig ihr Nutzen aus dem Blick fiel. Tags sind freilich nur dann sinnvoll, wenn sie auch auf Ergebnislisten verlinkt sind, und Tagclouds machen nur Spaß, wenn sie alphabetisch geordnet sind und die Textgröße wirklich die Häufigkeit oder Beliebtheit über einen bestimmten Zeitraum ausdrückt.
Facebook will die User auf der Seite halten und erinnerte sich an ein uraltes Muster: Chat, seit kurzem online.
Besonders wichtig sind die Möglichkeiten zur Kommunikation untereinander. Diese sind auch entsprechend divers, wobei eine Plattform gut alle diese Formen aufweisen kann. Die unterschwelligste Form der Kontaktaufnahme passiert auf vielen Plattformen ganz unbewusst: der Besuch des Profils. Häufig, etwa bei StumbleUpon, ist für den Besuchten transparent, wer auf seiner Profilseite war. Die Funktion ist beispielsweise bei Xing sogar Teil der Premium-Version, bei Mixxt ist das Hinterlassen (und Sehen) dieser Fußspuren hingegen frei abstellbar. Die nächste Stufe heißt unter Experten „Grooming“, der Nutzer kennt sie als Gruscheln (StudiVZ) oder Poking (Facebook). Ein kurzes Anstupsen, ohne Hinterlassen von Text. Öffentliche Nachrichten in Gästebüchern von Nutzerprofilen oder private Nachrichten über eigene Postfächer innerhalb von Social-Web-Plattformen sind ebenso üblich wie Gruppen und Foren zum Austausch abseits der Social Objects. Interessant ist hierbei, wie diese Kommunikationsformen, neben SMS und Chat, bei Jugendlichen eher zum Einsatz kommen als E-Mail, das bald als Medium der älteren Generation gelten wird. Wenn es bis dahin nicht schon im Spam untergegangen ist.
Das Pattern des Kommentars wurde vor allem durch Blogs bekannt und findet nun als Standardelement auch auf klassischen Nachrichtenseiten seinen Ort. Annotation an Objekte wird zudem immer ausgereifter, so kann man bei Viddler [10] und SoundCloud [11] direkt in der Timeline eines Videos oder Songs kommentieren.




![Was Social Games so erfolgreich macht [Infografik]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-365344_farmville-screen_medium.jpg)


Eine Antwort
von Jahresrücktwick | kosmar 19.01.2012 (17:34Uhr) 1.
[...] — Markus Angermeier (@kosmar) February 8, 2011 alte artikel von sich selbst lesen, und es erst auf der zweiten seite merken. t3n.de/magazin/sprech… [...]