Möglichst genau wird bei allen Marketingmaßnahmen verfolgt, welche Aktion was bringt. Dazu setzt man bei make.tv auf das webbasierte System von Salesforce.com. Teilweise lasse sich das sogar automatisieren, erklärt der Gründer. „Das ist alles keine Raketenwissenschaft, man muss nur auf die richtigen Tools setzen.“

So gesehen scheint make.tv für die Zukunft gut gerüstet. Als nächstes soll das Design der Seite verbessert werden, damit Interessenten schneller den Kern des Angebots erfassen.

Jetzt geht es daran, potenzielle Kunden zu überzeugen. Ob die schon an Live-TV im Netz denken? „Manche sagen, wir seien mit diesem Produkt zu früh“, sagt Andreas Meyer. „Ich aber bin überzeugt: Wir sind genau zum richtigen Zeitpunkt da.“

Zahlen und Fakten zu make.tv
Verwendete Technologien
Ein selbst geschriebenes Framework, das individuell auf die Bedürfnisse von make.tv angepasst ist. Ansonsten besteht das Backend zu 100 Prozent aus Linux-Maschinen mit Open-Source-Software: Apache, Lighttpd, MySQL, Memcache etc. Programmiert wird bis jetzt in PHP, Java, ActionScript 3, Perl, C++ und Lua.
Hosting-Konzept
Mehrspurig mit eigenen Servern in derzeit vier verschiedenen Rechenzentren: Frankfurt, Köln und Nürnberg in Deutschland und St. Louis in den USA. Dienste wie www, DB, RTMP etc. sind redundant über zwei Rechenzentren aufgebaut. make.tv arbeitet zudem viel mit virtuellen Systemen. Die Auslieferung der Medien und Streams (http streaming, normales http download sowie RTMP Streaming) laufen über CDNs, um auch große Lastspitzen abpuffern zu können.
Entwicklungsteam
15 Festangestellte, davon 6 Programmierer, keine freien Mitarbeiter, alles wird intern programmiert.
Nutzungsdaten
make.tv hat knapp 10.000 angemeldete Produzenten und rund 250.000 Video-Views im Monat.
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